Windows Server 2012

    Hyper-V 3.0 versus VMware vSphere 5: Funktionen im Vergleich

    Im heiß umkämpften Virtualisierungsmarkt präsentieren Hersteller immer wieder Vergleichstabellen, mit denen sie den technischen Vorsprung ihrer Produkte belegen möchten. Dabei werden bevorzugt jene Funktionen aufgelistet, die in ihrer Software enthalten sind, aber der umgekehrte Fall bleibt dann gerne unberücksichtigt. Der holländische Blogger Marcel van den Berg hat sich die Mühe gemacht, Hyper-V 3.0 und vSphere 5 un­vor­ein­genommen zu vergleichen.

    Windows Server 2012: Core, Minimal Server Interface oder volle GUI

    Server Core EingabeaufforderungMicrosoft führte mit Windows Server 2008 die schlanke Installationsvariante Server Core ein, deren Benutzerschnittstelle sich auf die Eingabeaufforderung beschränkt. Die Vorteile diese Magervariante sollen ein geringerer Ressourcenverbrauch, weniger Patches und eine reduzierte Angriffsfläche sein. Aufgrund einiger Nachteile blieb die Akzeptanz von Core jedoch relativ gering. Microsoft behebt in Windows Server 2012 einige dieser Defizite und führt mit dem Minimal Server Interface eine dritte Option ein, die einen Kompromiss zwischen Core und einer Vollinstallation darstellt.

    Alle PowerShell-Befehle für Microsoft Exchange auf einen Blick

    ScruptRunner-TeaserBei der Ver­­waltung von Exchange fallen regel­­mäßig Auf­­gaben an, für welche die gra­fische Konsole zu um­­ständ­lich ist und für die sich eine Auto­­matisierung mit Power­­Shell lohnt. Eine Heraus­­forderung dabei ist die schiere Anzahl der Cmdlets. Das kosten­­lose Cheat Sheet von Script­Runner hilft Admins, den Über­­blick zu behalten.

    Hyper-V in Windows Server 2012: die Neuerungen im Überblick

    Hyper-VWindows Server 2012 bringt wichtige Neuerungen in fast allen Bereichen. Aufgrund der heraus­ragenden Bedeutung der Virtuali­sierungs­funk­tionen, bei denen Microsoft gegenüber dem Marktführer VMware aufholen muss, sind die Verbesserungen von Hyper-V 3.0 besonders markant. Neben erweiterten Basis­funktionen kommen einige neue Features besonders kleineren Installationen zugute.

    Cluster Shared Volumes: Neuerungen in Windows Server 2012

    Cluster Shared VolumesMicrosoft führte mit Windows Server 2008 R2 ein neues Feature namens Cluster Shared Volumes ein. Es erlaubt mehreren Knoten eines Clusters den gleichzeitigen Zugriff auf Shared Storage und ist somit eine wichtige Basisfunktion für die gleichzeitig in Hyper-V eingeführte Live Migration. Allerdings litt die erste Version unter einer Reihe von Einschränkungen, die Windows Server 2012 weitgehend beseitigt.

    Windows Server 2012: neue Storage-Features im Überblick

    Windows Server 8 Storage-FunktionenGrundsätzlich wird Speicherplatz zwar immer billiger, in der Praxis müssen Firmen dafür jedoch oft mehr ausgeben als je zuvor, weil besonders die Virtualisierung nach teurem Shared Storage verlangt. Eine Reihe neuer Funktionen in Windows Server 2012 sollen Anwender jedoch in die Lage versetzen, auf Basis preisgünstiger Hardware fortgeschrittene Storage-Dienste bereitzustellen. Zu den wichtigsten Neuerungen hierfür zählen Pools von Disks, die Deduplizierung von Daten, SMB 3 und ein einheitliches Storage-Management-API.

    Remote Desktop Services und RemoteFX in Windows Server 2012

    Der neue RD-Client im Metro-StilVerschiedene Arten mobiler Geräte und Nutzungsszenarien verlangen, dass Applikationen auch remote verfügbar sind, und das nicht nur auf Windows-Clients. Microsoft trug dieser Entwicklung bereits mit Windows 7 und Server 2008 R2 durch die Erweiterung der Terminaldienste und die Integration von RemoteFX in das SP1 Rechnung. Windows 8 setzt diesen Kurs mit wesentlichen Neuerungen fort.