WMI

    Gruppenrichtlinien: WMI-Filter für virtuelle Maschinen

    So wie es häufig die Anforderung gibt, Gruppenrichtlinien auf bestimmte Hardware (z.B. Notebooks versus Desktops) oder eine Version von Windows einzuschränken, so kann es auch der Fall sein, dass man auf Gastsysteme in virtuellen Maschinen andere GPOs anwenden möchte als auf physikalische Rechner. Dies lässt sich über WMI-Filter erreichen.

    Uptime von Windows Server remote erfragen über WMI und Powershell

    Der Task-Manager zeigt die seit dem letzten Boot-Vorgang verstrichene Zeit, allerdings nur für den lokalen Rechner.Manchmal möchte man wissen, wie lange ein Windows-Server bereits unterbrechungsfrei läuft, also wie viel Zeit seit dem letzten Boot-Vorgang verstrichen ist. Im Gegensatz zu Linux gehört zum Lieferumfang von Windows kein eigener Befehl für diesen Zweck. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese Information auszulesen, und zwar auch remote.

    Prozess-ID und Name von Diensten auslesen mit eigenen Powershell-Properties

    Die Stärken der PowerShell liegen in der Leichtigkeit, mit der sich neue Objekte definieren und vorhandenen Objekte neue Properties anhängen lassen. Das Ganze ist viel einfacher, als es sich zunächst anhört. Hat man den sprichwörtlichen Bogen erst einmal raus, ergeben sich unzählige Möglichkeiten beliebige Ergebnisse über eine individuelle Property an einen Objekt-Output anzuhängen.

    Server remote herunterfahren oder neu starten mit Powershell

    Zur Fernwartung von Computern gehört, dass man sie bei Bedarf remote neu starten oder herunterfahren kann. Windows bietet dafür eigene Bordmittel an, darüber hinaus existieren externe Tools für diesen Zweck. Die Powershell-Cmdlets Restart-Computer und Stop-Computer sind nicht nur innerhalb von Scripts die bevorzugten Mittel, sondern bieten auch auf der Kommandozeile einige interessante Optionen.

    PowerShell 3.0: Workflows, zeitgesteuerte Scripts, robuste Sessions

    Das neue show-command in PowerShell 3.0Mit Windows 8 bringt Microsoft die nächste Version von PowerShell, die auch für Windows 7 und Server 2008 R2 verfügbar sein wird. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Unterstützung für lang laufende Aktionen bei komplexen Management-Aufgaben, das Abbrechen und erneute Aufbauen von Verbindungen zu Sessions auf entfernten PCs, die Delegierung der Script-Ausführung an User mit geringeren Rechten sowie das zeitgesteuerte Starten von PowerShell-Tasks.

    WMI-Filter testen mit dem kostenlosen WMI Filter Validator

    Die Verwendung von WMI-Filtern erlaubt es, Gruppenrichtlinien abhängig davon anzuwenden, ob Computer oder User bestimmte Kriterien erfüllen. Die Formulierung dieser Filter erfolgt in der SQL-ähnlichen WMI Query Language (WQL). Die Gruppenrichtlinienverwaltung bietet dem Administrator jedoch keine Unterstützung bei der Nutzung der zahlreichen WMI-Klassen.

    MAC-Adressen (remote) auslesen über ipconfig, getmac, wmic, arp

    MAC-Adresse in msinfo32Die Media-Access-Control-Adresse, oder kurz MAC-Adresse, ist bekanntlich die weltweit eindeutige ID für einen Netzwerkadapter. Sie wird bei einer Reihe von Management-Aufgaben benötigt, beispielsweise wenn man den Zugriff auf ein WLAN nur bestimmten Rechnern vorbehalten möchte oder für die Zuordnung von Images bei der Windows-Installation mit den Deployment-Services (WDS).

    Gratis Network Scanner: Infos auslesen via WMI, SNMP, Remote Registry

    Spezialisierte Tools für WMI-Abfragen oder Wake-on-LAN enthalten entweder einen einfachen Netzwerk-Scanner, um Geräte aufzuspüren, oder verlangen gleich die manuelle Eingabe der Host-Daten. Softperfect geht den umgekehrten Weg und bietet einen kostenlosen Network Scanner an, in den es verschiedene Tools und Funktionen einhängt, die man auf die gefunden Maschinen anwenden kann. Dazu zählt die Unterstützung für verschiedene Schnittstellen, um Geräteinformationen auszulesen, oder die Möglichkeit, Rechner via WoL zu starten oder sie remote herunterzufahren.

    Statt wmic: PC-Konfiguration mit GUI-Tool für WMI auslesen

    Die Windows Management Instrumentation (WMI) bietet eine mächtige Schnittstelle zur Verwaltung lokaler oder entfernter Computer. Über WMI lassen sich alle erdenklichen Informationen eines Systems auslesen, allerdings sind sie in eine fast unüberschaubare Hierarchie aus Namespaces, Klassen und Eigenschaften gegliedert. Die Windows-Bordmittel bieten aber nur wenig Unterstützung, um sich darin zurechtzufinden. Wesentlich komfortabler und vielseitiger ist WMI multi Query, ein kostenloses grafisches Tool.

    msinfo32, wmic: Systeminformationen remote über WMI auslesen

    Systeminformationen von einem Remote-PC mit msinfo32 auslesenWenn man die Hardware-Ausstattung eines entfernten PC oder die Konfigurationsdaten des Betriebssystems abfragen möchte, muss man sich längst nicht mehr an das betreffende Gerät begeben. Microsoft stellt zu diesem Zweck die Windows Management Instrumentation (WMI) zur Verfügung. Sie lässt sich von verschiedenen Programmen oder Scripts aus nutzen. Zum Lieferumfang von Windows gehören 2 Tools, die mittels WMI Systeminformationen erfragen können. Für einfachere Ansprüche reicht das grafische msinfo32, wenn es mehr sein soll, dann gibt es dafür das mächtige Kommandozeilen-Tool wmic.

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