XP-Modus

    FAQ: XP-Modus unter Windows 8 verwenden

    Der XP-Modus unter Windows 8 erfordert erneute Aktivierung.Microsoft stellt Anwendern von Windows 7 Pro, Ultimate und Enterprise den so genannten XP-Modus zur Verfügung, um dort die Weiternutzung alter Anwendungen zu erleichtern. Diese Migrationshilfe ist für Windows 8 aber nicht mehr vorgesehen. Wer beim Upgrade auf das neueste Betriebssystem seine virtuelle XP-Umgebung aus Windows 7 mitnehmen möchte, trifft auf erhebliche technische und lizenzrechtliche Hürden. Die folgende FAQ zeigt, welche Möglichkeiten für den XP-Modus unter Windows 8 bestehen.

    Vergleich: Windows 8 Hyper-V, VMware Workstation 9, VirtualBox 4.2

    VirtualBoxBei Windows 8 wagt Microsoft einen Neubeginn mit seiner Virtualisierungstechnik auf dem Client. Der in Windows 7 mit dem Betriebssystem ausgelieferte Virtual PC weicht nun Hyper-V. Seine wichtigsten Konkurrenten VMware Workstation und VirtualBox sind ausgereifte Produkte, die unlängst in neuen Versionen erschienen sind. Wie schneidet der Neuling im Vergleich zu den etablierten Alternativen ab?

    Im Test: BitLocker, Web-Browser, USB-Geräte, Schwachstellen und App-Whitelists mit ​Endpoint Central verwalten

    Desktop Central Security Add-onManageEngine hat ​Endpoint Central (ehemals Desktop Central) um ein Security-Modul erweitert. Dieses deckt ein weites Spektrum an sicher­heits­kritischen Aufgaben ab. Dieses reicht von einer zent­ralen Browser- und BitLocker-Verwaltung über ein Device- und Schwach­stellen-Manage­ment bis zum App-Whitelisting.

    MDOP 2011 kommt mit App-V 4.6 SP1 und Med-V 2.0

    MDOPMicrosoft hat das Desktop Optimization Pack (MDOP) 2011 freigegeben. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Tools für das Desktop-Management, die Kunden mit einer Software Assurance für den Client vorbehalten bleibt. Die neue Version enthält Updates der zwei integrierten Virtualisierungsprodukte. Während App-V nur einige kleinere Verbesserungen vorweisen kann, handelt es sich bei Med-V um ein größeres Update.

    Mit Windows Virtual PC Snapshots emulieren

    Microsoft Windows Virtual PCAls frei erhältliche Dreingabe ist Microsoft Windows Virtual PC mit einer nicht gerade üppigen Snapshot-Funktion ausgestattet. Für professionelle Testumgebungen, in denen es zur Routine gehört, auf einen alten Stand des Systems zurückzukehren, scheint das Produkt damit nicht zu taugen, zumal der Betrieb mit aktivierten Rückgängig-Datenträgern auch noch quälend langsam ist. Dem ist jedoch nicht so: Mit ein paar Tricks und guter Organisation kann man auch mit Windows Virtual PC eine Snapshot-Infrastruktur erstellen und verwalten, die der etwa von VMware Workstation nicht nachsteht.

    Virtuelle Maschinen in Virtual PC herunterfahren oder ausschalten

    In den Einstellungen lässt sich festlegen, welche Aktion beim Schließen der VM ausgeführt wird.Wenn ein Betriebssystem in einem virtuellen PC läuft, dann verliert es nicht nur die Kontrolle über die reale Hardware, sondern ändert in vielen Situationen auch sein Verhalten. Das gilt besonders beim Starten und Herunterfahren, wo die virtuelle Maschine das Gastsystem stärker beeinfussen kann als ein physikalischer Rechner. Auch wenn der Virtual PC für das Ausschalten weniger Optionen als die VMware Workstation bietet, so sollte man dennoch wissen, was sie bewirken.

    Virtual PC mit MED-V 2.0 nahtlos in den Desktop integrieren

    MED-V-LogoMicrosoft schickt MED-V 2.0 in den öffentlichen Beta-Test. Das ist für IT-Planer und Administratoren eine gute Gelegenheit, das Produkt ohne jede Abo-Verpflichtung unverbindlich zu testen. Normalerweise ist MED-V Teil von Microsofts MDOP und damit nur Kunden mit Software Assurance (SA) vorbehalten. Eine alternative Möglichkeit, das Produkt zu testen, stünde noch per TechNet-Plus-Abo zur Verfügung; innerhalb der Beta-Phase kann man also vorübergehend testen, wenn man keines von beiden abgeschlossen hat.

    Vergleich: VirtualBox, VMware Workstation und Player, Windows Virtual PC

    desktop settings thumbnailWährend bei der Server-Konsolidierung klar die Typ-1-Hypervisoren zu Hause sind, laufen für Testzwecke aller Art auf Admin-Rechnern die Desktop-Produkte der Virtualisierungsanbieter. Welche das sind – VMware Workstation, Microsoft Windows Virtual PC oder Virtual Server – hängt oft davon ab, auf welche Virtualisierungs­infrastruktur sich die Firma festgelegt hat.

    Virtual PC und XP-Modus: DPI und Auflösung ändern

    desktop settings thumbnailEin Design-Ziel des Windows-XP-Modus ist es, die Integration von XP-Anwendungen in den Windows-7-Desktop möglichst nahtlos zu gestalten. Deshalb tauchen die in der virtuellen Maschine installierten Anwendungen etwa automatisch im Startmenü des Hostrechners auf, auch wenn man hier zuweilen per Hand nachkonfigurieren muss. Eventuell stört hier aber die DPI-Auflösung des virtuellen XP den Gesamteindruck.