Analysen

    Windows 10 1709 (Fall Creators Update): Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

    Paint 3D in Windows 10 1709Microsoft begann am 17. Oktober mit der Aus­lieferung von Windows 10 1703. Wie der Name und die von Micro­soft besonders bewor­benen Features ver­muten lassen, spricht das Update vor allem Consumer an. Aber auch für Unter­nehmen finden sich einige interes­sante Neuerungen, besonders bei Security.

    RSAT-Alternative: Microsoft kündigt Browser-Tools für Windows Server an

    Management GUIMicrosoft bringt eine neue Suite aus Browser-basierten Tools zur Ver­waltung von Windows Server. Sie sollen in Kürze in einer Pre­view er­scheinen und eine Alter­native zu den RSAT bieten. Anders als die Cloud-basierte Operations Manage­ment Suite (OMS) laufen die neuen Tools lokal im Unter­nehmen.

    VMware verkündet Aus für vCenter unter Windows und vSphere Flash-Client

    VMware kündigte das Ende von vCenter für Windows an.Seit der Einführung in vSphere 5 holte das Linux-basierte vCenter Server Appliance (vCSA) beim Funk­tions­umfang stän­dig gegen­über der Windows-Version auf. Mit vSphere 6.5 wurde es zur bevor­zugte Manage­ment-Umge­bung. Für die Windows-Version soll es jrtzt nur mehr ein Update geben. Das Gleiche gilt für den Web Client.

    Microsoft ändert Update-Logik für Windows 10 erneut, künftig kein Current Branch mehr

    Windows as a ServiceAnwender müssen sich bei Windows as a Service auf eine wei­tere Änderung einstellen. Die zeit­lich gestaf­felte Freigabe des Betriebs­systems ver­zichtet künf­tig auf den Current Branch, so dass ein neues Release so­fort für alle Benutzer ver­fügbar ist. Wie bei Windows Server folgen die Feature-Updates nun dem Semi-annual Channel.

    Microsoft entfernt Backup, EMET, PowerShell 2.0 und Screensaver aus Windows 10

    Windows 10 PapierkorbZu Windows as a Service gehört wohl auch, dass neben der laufenden Ein­führung neuer Features auch alte aus dem Betriebs­system ver­schwinden. Für das Fall Creators Update hat Microsoft eine Liste von Dienst­pro­grammen veröffentlich, die ausge­mustert werden sollen.

    Zukunft von PowerShell: Aus für Windows-Version, Wechsel auf Core

    PowerShell 6.0 Core Beta 4 SetupAls Microsoft die Öffnung von Power­Shell für andere OS und die Frei­gabe als Open Source ankün­digte, war noch nicht abseh­bar, wie sich das auf Windows aus­wirken würde. Nun ist klar, dass die Core-Version auf allen Platt­formen die Zu­kunft gehört. Anwen­der werden unter Windows wohl einige Ab­striche machen müssen.

    Update für Windows Server 2016: Reduzierter Nano Server, RDMA in VMs, Dedup für ReFS, PowerShell 6

    Logo Windows Server 2016Microsoft hatte vor einigen Wochen ein neues Release-Modell für Windows Server an­ge­kün­digt. Danach soll er wie Windows 10 regel­mäßig neue Funk­tionen erhal­ten, wenn er dem Semi-annual Channel folgt. Mittler­weile liegt eine Preview des ersten Feature-Updates vor, das einige interes­sante Ver­bes­serungen bringt.

    Microsoft kündigt Erweiterungen für Remote Desktop Services an, HTML5-Client für RDP

    Azure RemoteAppDie Modern Infra­structure Compo­nents sollen die Remote Desktop Services von Windows Server 2016 er­gänzen. Primär geht es darum, die Ter­minal­dien­ste bes­ser für das Hosting in der Cloud zu rüsten. Neben Man­danten­fähig­keit und der Inte­gration mit Azure AD um­fassen sie auch einen HTML5-Client für RDP.

    Microsoft gibt Azure Stack frei: Hardware kaufen, Software mieten

    Azure StackDas schon lange in Ent­wicklung befind­liche Azure Stack kann nun über Hard­ware-Partner bestellt werden. Unter­nehmen be­treiben damit die Infra­struktur von Microsoft Public Cloud in ihrem eigenen Rechen­zentrum und fahren so bei Bedarf einen hybriden Ansatz. Der Aufwand für die Hardware ist jedoch beträchtlich.

    RemoteFX, DDA, vGPU: Grafikoptionen in den RDS von Windows Server 2016

    Terminal-ServicesWindows Server 2016 brachte viele, zumeist nicht tief­greifen­de Änderungen bei den Remote Desktop Services (RDS). Zahlreiche Einzel­verbes­serungen bei RDP und RemoteFX kommen aber dem Benutzer­erlebnis zugute. Das Thema Grafik­beschleuni­gung wird dadurch jedoch nicht einfacher, speziell beim Terminal-Server.

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