Analysen

    Zukunft von PowerShell: Aus für Windows-Version, Wechsel auf Core

    PowerShell 6.0 Core Beta 4 SetupAls Microsoft die Öffnung von Power­Shell für andere OS und die Frei­gabe als Open Source ankün­digte, war noch nicht abseh­bar, wie sich das auf Windows aus­wirken würde. Nun ist klar, dass die Core-Version auf allen Platt­formen die Zu­kunft gehört. Anwen­der werden unter Windows wohl einige Ab­striche machen müssen.

    Update für Windows Server 2016: Reduzierter Nano Server, RDMA in VMs, Dedup für ReFS, PowerShell 6

    Logo Windows Server 2016Microsoft hatte vor einigen Wochen ein neues Release-Modell für Windows Server an­ge­kün­digt. Danach soll er wie Windows 10 regel­mäßig neue Funk­tionen erhal­ten, wenn er dem Semi-annual Channel folgt. Mittler­weile liegt eine Preview des ersten Feature-Updates vor, das einige interes­sante Ver­bes­serungen bringt.

    Microsoft kündigt Erweiterungen für Remote Desktop Services an, HTML5-Client für RDP

    Azure RemoteAppDie Modern Infra­structure Compo­nents sollen die Remote Desktop Services von Windows Server 2016 er­gänzen. Primär geht es darum, die Ter­minal­dien­ste bes­ser für das Hosting in der Cloud zu rüsten. Neben Man­danten­fähig­keit und der Inte­gration mit Azure AD um­fassen sie auch einen HTML5-Client für RDP.

    Microsoft gibt Azure Stack frei: Hardware kaufen, Software mieten

    Azure StackDas schon lange in Ent­wicklung befind­liche Azure Stack kann nun über Hard­ware-Partner bestellt werden. Unter­nehmen be­treiben damit die Infra­struktur von Microsoft Public Cloud in ihrem eigenen Rechen­zentrum und fahren so bei Bedarf einen hybriden Ansatz. Der Aufwand für die Hardware ist jedoch beträchtlich.

    RemoteFX, DDA, vGPU: Grafikoptionen in den RDS von Windows Server 2016

    Terminal-ServicesWindows Server 2016 brachte viele, zumeist nicht tief­greifen­de Änderungen bei den Remote Desktop Services (RDS). Zahlreiche Einzel­verbes­serungen bei RDP und RemoteFX kommen aber dem Benutzer­erlebnis zugute. Das Thema Grafik­beschleuni­gung wird dadurch jedoch nicht einfacher, speziell beim Terminal-Server.

    Microsoft stellt Server Management Tools ein, arbeitet an Nachfolger für RSAT

    Azure Server Management ToolsDie Azure-basierten Server Manage­ment Tools (SMT) galten als künftige Alter­native zu den bekann­ten Admin-Werk­zeugen für Windows Server. Sie stan­den bis dato nur als Preview zur Ver­fügung. Vor ihrer offiziellen Frei­gabe be­schloss Micro­soft nun das Aus für die SMT. Der Her­steller arbeitet statt­dessen an neuen On-Prem-Tools.

    Windows Server: Zwei Upgrades pro Jahr, Aus für eigenständigen Nano Server

    Servicing Branches für Windows as a ServiceMicrosoft kündigte weit­gehende Änderungen seiner Release-Politik für Windows Server an. Nach dem Muster von Windows 10 soll er 2 Feature-Upgrades pro Jahr erhalten, jedoch nur in der Core-Variante. Der Nano Server ver­schwindet als eigen­ständiges OS und wird auf den Einsatz als Container-Image reduziert.

    Neu in Windows Server: Linux-Subsystem, SMB für Container, Insider Program

    Logo Windows Server 2016Auf seiner Build-Kon­ferenz kündigte Micr­osoft eine Reihe von Neuerungen für Windows Server an. Der Schwer­punkt liegt dabei auf der Unter­stützung für Linux, und zwar mittels Container und einem eigenen Sub­system für die Tools. Ab Sommer sollen Interes­sierte dann häufi­geren Zu­griff auf aktu­elle Builds bekommen.

    Einheitliche Release-Zyklen mit 2 Upgrades pro Jahr für Windows 10, Office 365 ProPlus und SCCM

    Windows as a ServiceMicrosoft legt sich auf zwei Upgrades pro Jahr für Windows 10 fest, die jeweils im März und September erscheinen sollen. Office 365 ProPlus und SCCM folgen diesem Rhythmus. Zusätzlich kündigte Microsoft ein zweites kumulatives Update pro Monat für Windows 10 an und erhöhte die Anforderungen für Office 365.

    Gartner: Unternehmen stellen 2017 auf Windows 10 um

    Windows 10 wird laut Gartner 2017 von 85 Prozent der Unternehmen eingesetzt.Die Migration zu Windows 10 steht jetzt in den meisten Unter­nehmen an, so eine Einschätzung des Markt­forschungs­instituts Gartner. Demnach wollen 85 Prozent der Firmen das aktuelle Client-Betriebs­system von Microsoft nutzen und dafür ältere Versionen wie Windows 7 ausmustern.

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