Know-how

    Profile in PowerShell: Module und Funktionen laden, Variablen setzen

    Powershell-LogoFast jeder Kommandointerpreter bietet die Möglichkeit, gleich beim Start eine vom Benutzer gewünschte Konfiguration zu laden und sich somit an individuelle Vorgaben anzupassen. Das gilt auch für die PowerShell, die gleich mehrere Profildateien ausliest, um Einstellungen für verschiedene Geltungsbereiche zu übernehmen. Zulässig ist praktisch alles, was die PowerShell ausführen kann.

    Gruppenrichtlinien mit WMI-Filter auf bestimmte PCs und User beschränken

    WQL-Abfrage für WMI-FilterDie in Gruppenrichtlinien enthaltenen Ein­stellungen lassen sich Computern und Benutzern über Domänen, organisatorische Einheiten (OUs) oder Standorte (Sites) zuordnen. Wenn man sie nach weiteren Kriterien auf bestimmte Objekte beschränken möchte, dann helfen dabei WMI-Filter.

    CMD-Befehle in PowerShell über Aliase und Funktionen verwenden

    Powershell-LogoStatt auf Dauer am veralteten Konzept von cmd.exe und Batch-Dateien herumzudoktern, hat Microsoft mit der PowerShell einen Nachfolger für den alten Kommandointerpreter und seine Scripting-Technik entwickelt. Während aber praktisch alle Admins die Mittel der alten Kommandozeile in ihrer täglichen Arbeit nutzen, ist das Wissen über die PowerShell noch nicht so verbreitet.

    Datum in Batch-Dateien verarbeiten und Wochentag ermitteln

    Hin und wieder stellt sich das Problem, dass in Batchdateien Teile des aktuellen Datums benötigt werden, um sie in Zeichenketten zu verwenden. Das gängigste Beispiel dafür ist das Erzeugen von Dateinamen, etwa für Backups, so dass sich ihr Erstellungsdatum aus dem Namen ablesen lässt. Während sich die numerischen Informationen relativ einfach auslesen lassen, stoßen die die reinen Batch-Mittel bei der Ermittlung des Wochentags an ihre Grenzen.

    Powershell 2.0 unter XP installieren und Remoting konfigurieren

    WinRM in Powershell konfigurierenWährend Powershell 2.0 zum Lieferumfang von Windows 7 und Server 2008 R2 gehört, muss man sie in älteren Versionen des Betriebssystems nachträglich installieren und konfigurieren. Die Anpassungen betreffen vor allem die gegenüber PowerShell 1.0 stark erweiterten Remoting-Funktionen, die mit dem Parameter -computer eine Ausführung zahlreicher Cmdlets auf entfernten Rechnern ermöglichen.

    MAC-Adressen (remote) auslesen über ipconfig, getmac, wmic, arp

    MAC-Adresse in msinfo32Die Media-Access-Control-Adresse, oder kurz MAC-Adresse, ist bekanntlich die weltweit eindeutige ID für einen Netzwerkadapter. Sie wird bei einer Reihe von Management-Aufgaben benötigt, beispielsweise wenn man den Zugriff auf ein WLAN nur bestimmten Rechnern vorbehalten möchte oder für die Zuordnung von Images bei der Windows-Installation mit den Deployment-Services (WDS).

    setx: Umgebungsvariablen mit Werten aus Datei oder Registry setzen

    Der interne SET-Befehl des Kommandointerpreters kann nur Variablen in der eigenen Umgebung von cmd.exe setzen, ändern oder löschen. Der normale Weg zur Bearbeitung von permanenten User- oder Systemvariablen führt über die grafische Oberfläche (sysdm.cpl => Erweitert => Umgebungsvariablen). Eine flexiblere Alternative ist das Kommandozeilen-Tool setx, das nicht nur konstante Werte in der Umgebung speichern kann. In Batchdateien lässt sich die Intelligenz des Programms leider nicht nutzen.

    netdom, add-computer: Windows-Domäne beitreten von der Kommandozeile

    Zu Arbeitsgruppe oder Domäne beitretenWill man einen Computer über die grafische Oberfläche einer Windows-Domäne anschließen, dann führt der Weg normalerweise über Systemsteuerung => System und Sicherheit => System. Dieses Verfahren kann sich in bestimmten Fällen als umständlich erweisen und hat zudem den Nachteil, dass sich der Beitritt zu einer Domäne nicht durch zusätzliche Angaben steuern lässt.

    SQL Server Express 2008 R2 für Remote-Zugriff konfigurieren

    In den meisten Fällen laufen Anwendungen nicht auf der gleichen Maschine wie die SQL-Datenbank, auf die sie zugreifen sollen. Versucht man eine Verbindung zu einem frisch installiertem SQL Server Express 2008 (R2) über das Netz herzustellen, dann endet dieses Vorhaben mit einer Fehlermeldung (in der Regel Fehler 10061). Der Grund dafür liegt darin, dass per Voreinstellung alle Kommunikationmechanismen mit Ausnahme von Shared Memory deaktiviert sind.

    Computer im Active Directory vor dem Beitritt zur Domäne eintragen

    Wenn ein Computer einer Windows-Domäne beitritt, dann erhält er automatisch ein Konto im Active Directory. Allerdings landet er dann standardmäßg im Container Computer. Dabei handelt es sich jedoch um keine organisatorische Einheit (OU), so dass sich dem Rechner zum Beispiel keine Gruppenrichtlinien zuordnen lassen. Um diesen Zustand zu vermeiden, kann man einen Computer bereits vor seinem Beitritt zur Domäne in der zuständigen OU vorab eintragen.

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