Know-how

    Virtuelle Maschine unter VMware, VirtualBox und Hyper-V von ISO booten

    Die meisten Virtualisierungsprodukte sind in der Lage, physikalische CD/DVD-Laufwerke an die Gastsysteme durchzureichen. Das gilt etwa für die VMware Workstation, Virtual PC oder Hyper-V. Daneben bieten sie aber auch die Möglichkeit, ISO-Images als virtuelle CD-Laufwerke zu nutzen.

    Domänen-Controller auf Windows Server Core installieren

    Wie bei der Vollinstallation des Server installiert dcpromo auch unter Server Core autoamtisch die Rolle AD DS.Server Core ist eine Installationsoption für Windows Server seit der Version 2008. Aufgrund ihres geringen Ressourcenbedarfs und mangels einer vollwertigen GUI eignet sie sich besonders für Server, die nur eine Aufgabe übernehmen und remote verwaltet werden.

    chm-Hilfedateien von heruntergeladenen Programmen zulassen

    Wenn man eine Software aus dem Internet herunterlädt, die eine Hilfedatei im .chm-Format mitbringt, dann führt das Drücken der F1-Taste in der Regel zu einer Fehlermeldung. Der für das Rendering der .chm-Dateien zuständige Internet Explorer meldet in diesem Fall lapidar "Die Navigation zu der Webseite wurde abgebrochen".

    Snapshots in Hyper-V anlegen, zusammenführen (löschen) und wiederherstellen

    Snapshots im Hyper-V-ManagerWährend der Virtual PC mit der Undo-Disk keine echten Snapshots bietet, hat Microsoft seinen Bare-Metal-Hypervisor mit derartigen Funktionen ausgestattet. Ihr wesentlicher Vorteil besteht darin, dass man virtuelle Maschinen "von außen" auf einen bestimmten Zustand zurücksetzen kann. Die grundlegenden Snapshot-Aktionen bestehen im Anlegen und im Zusammenführen von Snapshots sowie im Zurückkehren auf einen vorigen Zustand.

    WLAN-Konfiguration auf USB-Stick speichern und auf PCs übertragen

    Wenn man mehrere PCs mit einem gesicherten WLAN verbinden möchte, dann kann man dies tun, indem man auf jedem Rechner das entsprechende Netzwerk auswählt und den WPA(2)-Schlüssel zwei Mal eintippt. Windows 7 bietet aber auch die bequemere Möglichkeit, die WLAN-Konfiguration per USB-Stick auf andere Rechner zu übertragen. Das ist beispielsweise praktisch, wenn man Besuchern einer Firma die umständliche Prozedur ersparen möchte.

    CPU und Mainboard auslesen mit dem kostenlosen CPU-Z

    Wenn man Informationen über den installierten Prozessor, Arbeitsspeicher oder Chipsatz erhalten möchte, dann bietet Windows mit msinfo32.exe dafür ein eigenes Dienstprogramm. Seine Auskünfte sind jedoch ähnlich mager wie jene des Geräte-Managers. Wesentlich detaillierter sind dagegen die Daten, die das kostenlose CPU-Z liefert.

    VMDK, VHD: Virtuelle Festplatten defragmentieren

    Fragmentierte VHDAls die Zeit für FAT abgelaufen war, schien eine Ära nicht fragmentierender Dateisysteme anzubrechen, zumindest verschiedenenen Marketing-Versprechen zufolge. Faktum bleibt aber, dass alle Filesysteme ihre Dateien mehr oder weniger stark fragmentieren. Dank Virtualisierung verdoppelt sich das Problem, wenn Hosts und Gäste ihre Dateien nicht zusammenhängend speichern. Gefragt ist in dieser Situation allerdings mehr als zweifaches Defragmentieren.

    Automatisches Booten in die Starthilfe von Windows deaktivieren

    Wird Windows nicht ordnungsgemäß heruntergefahren, dann präsentiert es beim nächsten Start ein Menü mit der Auswahl zwischen Starthilfe starten (empfohlen) und Windows normal starten. Wenn man hier keine Entscheidung trifft, startet nach einer gewissen Verzögerung per Voreinstellung automatisch die Starthilfe. Hinter dieser Option verbirgt sich nichts anderes als Windows RE.

    Flash-Cookies löschen im Internet Explorer und in Google Chrome

    Die so genannten Local Shared Objects (LSO) des Adobe Flash Player erfüllen eine ähnliche Aufgabe wie Browser-Cookies, nämlich Daten auf dem lokalen Rechner persistent zu speichern, etwa für Statusinformationen von Anwendungen. Bisher konnte man sie nur über die Website von Adobe oder mit Hilfe von Browser-Plugins löschen. Google Chrome und der Internet Explorer können LSOs nun selbst entfernen.

    WLAN-Router mit Windows 7 und Server 2008 R2 einrichten

    Mit einem für Windows 7 zertifizierten Treiber lässt sich der WLAN-Adapter virtualisieren.Windows 7 und Server 2008 R2 können mit einem gewöhnlichen WLAN-Adapter als Access Point eingerichtet werden. Möglich wird dieses Wireless Hosted Network durch Virtual Wi-Fi. Es erlaubt sogar, dass ein Rechner regulär mit einem WLAN verbunden ist und gleichzeitig ein Drahtlosnetzwerk bereitstellt. Kombiniert man das Wireless Hosted Network mit Internet Connection Sharing, dann fungiert der Windows-Rechner als Router für die WLAN-Clients. Wer die dafür nötige Handarbeit scheut, kann auf 2 kostenlose Tools ausweichen.

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