Know-how

    CPU-Leistung unter Hyper-V mit der Ressourcensteuerung verteilen

    Leistungsüberwachung (perfmon) für virtuellen ProzessorEin wesentliches Anliegen der Server-Virtualisierung besteht darin, die enorme Rechenleistung moderner Server besser zu nutzen und ihre traditionell geringe Auslastung zu erhöhen, indem sie mehrere virtuelle Maschinen parallel ausführen. Allerdings muss man dabei aufpassen, dass man die virtualisierten CPUs nicht überlastet. Hyper-V bietet für die Zuteilung von Rechenzeit zu VMs 2 verschiedene Ansätze.

    Leistungsüberwachung (perfmon): "Der RPC-Server ist nicht verfügbar"

    Wenn man für das Monitoring eines entfernten Windows-Servers die Leistungsüberwachung nutzen will, dann kann der Verbindungsaufbau mit der Fehlermeldung "Der RPC-Server ist nicht verfügbar" abbrechen. Diese Meldung ist meistens irreführend, weil in der Regel der RPC-Dienst am Zielrechner gestartet wurde und sehr wohl verfügbar ist. Das Problem ist dann auf die Einstellungen der Firewall zurückzuführen.

    pnputil, driverquery, Double Driver: Treiber verwalten und sichern

    Treiber-Backup mit Double DriverSeit Vista fasst Windows alle installierten Treiber inklusive assoziierter Dateien im Verzeichnis driverstore zusammen. Zwei Kommandozeilen-Tools, driverquery und das neue pnputil.exe helfen dabei, Überblick über die installierten Treiber zu behalten bzw. diese hinzuzufügen und zu entfernen.

    Eingabeaufforderung aus Explorer-Verzeichnis starten

    Wenn man die Eingabeaufforderung aus dem Startmenü öffnet, dann setzt sie standardmäßig das Home Directory des Benutzers als aktuelles Arbeitsverzeichnis. Anschließend muss man per cd-Befehl dorthin navigieren, wo man eine bestimmte Aufgabe erledigen möchte.

    Dynamische Virtual Hard Disk (VHD) in fixe VHD konvertieren

    Microsofts Format für virtuelle Datenträger (VHD) kennt eine Version, deren Größe von Anfang an festgelegt werden muss und die sich unabhängig von der internen Belegung nicht mehr ändert. Als Alternative zu diesem Typ "fixed" gibt es dynamische VHDs, die mit dem Speicherverbrauch des Gastsystems mitwachsen.

    Schattenkopien mit vssadmin verwalten

    VSS thumbnailvssadmin ist das Kommandozeilentool zur Verwaltung der Windows-Schatten­ko­pien. Eingeführt bereits mit Windows Server 2003/XP, ist sein Leistungsumfang in den neuen Windows-Versionen Vista, 7, 2008 und 2008 R2 um einiges größer als zu Anfang. Unter Server Core ist man mangels einer GUI zur VSS-Konfiguration zwingend auf das Tool angewiesen, aber auch Administratoren, die ihre Server schnell per Kommandozeile fernwarten wollen, profitieren davon.

    Ereignisanzeige von Remote-Windows-PCs überwachen

    Remote-Ereignisanzeige (Thumbnail)Zu den seit Vista/Windows Server 2008 neuen Funktionen zählt, dass man mittels der Ereignisanzeige nicht nur den eigenen, sondern auch andere Computer überwachen kann. Dabei muss es sich um Computer innerhalb der Firma oder Organisation handeln – am einfachsten und mit dem wenigsten Aufwand erreicht man dies, indem man Mitglieder der Domäne zum Sammeln der Ereignisse konfiguriert.

    Direkte Links zum Adobe Flash-Player-Download und Flash-Uninstaller

    Um den Adobe Flash-Player als MSI-Paket verteilen zu können, muss man sich um eine Distributor-Lizenz bewerben. Adobe macht hier keinen Unterschied zwischen dem Publizieren des Players auf einem Datenträger oder der eigenen Website und einem als Administrator, der notwendige Updates in seinem Netz verteilen will.

    Der Windows Systemressourcen-Manager (WSRM)

    Der Windows Systemressourcen-Manager (WSRM)Beim WSRM handelt es sich um ein Feature, mit dem Administratoren die CPU- und Speicherauslastung verwalten können. Die Zuordnung erfolgt an Anwendungen (Dienste), Benutzer, RDP-Sitzungen und Internet Information Services (IIS) Anwendungspools. Der Sinn hinter WSRM ist es, Server mit multiplen Rollen und Features so zu betreiben, dass deren gleichzeitige Verfügbarkeit gewährleistet ist, die Belegung der gesamten Ressourcen durch eine einzelne Rolle, RDP-Sitzung oder Dienst also verhindert wird.

    Windows Backup unter Server Core einrichten und verwenden

    Windows Server Backup Snap-inWindows Server Core unterstützt zwar die meisten Rollen und Features der Vollinstallation, bietet aber keine grafische Oberfläche, um sie zu installieren und zu verwalten. Das gilt auch für das Backup, das über die Kommandozeile eingerichtet und verwaltet werden muss.

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