Know-how

    Ausführung lokaler Gruppenrichtlinien verhindern

    Teaser GPOAls Administrator ist man eventuell daran interessiert, dass auf Benutzer-Rechnern nur die Gruppenrichtlinien abgearbeitet werden, die in der Organisation zentral definiert wurden. Das bedeutet, lokale Gruppenrichtlinien respektive deren Abarbeitung abzuschalten. Normalerweise kommen diese noch vor den domänenbasierten Richtlinien zum Zug.

    Globale, domänenlokale und universale Gruppen im Active Directory

    GruppenbereicheBei der Vergabe von Rechten und Berechtigungen im Active Directory ist es entscheidend für die Übersicht, Granularität bei der Rechtevergabe und die Skalierbarkeit, in welche Sicherheitsgruppen man die Benutzer einteilt. Idealerweise wird die Gruppenstruktur anhand des Firmen-Organi­gramms und der IT-Ressourcen gebildet.

    Windows 7 schneller starten

    Warten auf das komplette Laden aller Programme vor dem ersten OptimierungslaufAn sich muss man Windows 7 nicht für jede Benutzung neu starten, sondern versetzt es praktischerweise bei Nichtbenutzung in den Ruhe- oder Energie­spar­modus. Besteht die Anforderung aus anderen Gründen dennoch, etwa in einer Multiboot-Umgebung, soll es wenigstens schnell gehen.

    Windows-7-Start, Herunterfahren und Wechsel Energiesparmodus beschleunigen

    xbootmgr teaserAn sich muss bei Windows 7 nicht mehr groß zwecks Systembeschleunigung herumoptimiert werden, wie dies vor 10-15 Jahren auf schwacher Hardware üblich war. Für die Mehrzahl der Client-Systeme trifft zu, dass zumindest lokal immer genug Rechenleistung zur Verfügung steht, so dass selbst ein nicht optimal laufendes System immer schnell genug ist, um praktisch alle Benutzeranforderungen ohne Frustrationserlebnisse zu bedienen. Gibt es Verzögerungen und die Produktivität beeinträchtigende Wartezeiten, liegt dies heutzutage eher die Netzwerkkonnektivität und langsamen Datenströmen als am lokalen System.

    Service Pack 1 (SP1) auf Hyper-V installieren

    Nach dem Installieren des SP1 auf dem Hyper-V-Server müssen in allen Gästen die Interation Services erneuert werdenNeben den üblichen kumulierten Fehlerkorrekturen bringt das SP1 zwei wichtige neue Features, die mit Hyper-V virtualisierte Server besonders betreffen. Es handelt sich dabei um Dynamic Memory und um RemoteFX. Die Installation des SP1 gestaltet sich allerdings nicht ganz unkompliziert, so dass Admins möglicherweise mit einer längeren Ausfallszeit der betroffenen Server rechnen müssen.

    Windows 7 und 8: Eingebautes Administratorkonto aktivieren

    aktiviertes eingebautes Administratorkonto unter Windows 7Installiert man Windows 7/8, werden dabei 2 Ad­minis­tra­tor­kon­ten eingerichtet. Das eine, sichtbare, erhält den Namen eines Benutzers; bei der interaktiven Installation etwa wird er samt Passwort vom Benutzer angefordert. Ein weiteres Konto mit den Namen Administrator wird zwar ebenfalls angelegt, aber deaktiviert und ist somit nicht benutzbar. Es bietet Zugriff auf das System auf der gleichen Ebene wie das aktivierte Ad­minis­tra­tor­kon­to, aber mit dem Unterschied, dass die Benutzerkontensteuerung (UAC) hier nicht in Betrieb ist.

    Hyper-V vorübergehend abschalten und wieder aktivieren

    Unter Windows Server 2008 (R2) wird Hyper-V als Rolle installiert. Anschließend übernimmt nach dem Neustart der Hypervisor die Kontrolle über die Hardware, aus der ehemals physikalischen Windows-Installation wird die so genannte Parent Partition. Im Normalfall soll die Konstellation dauerhaft so bleiben, allerdings gibt es Bedingungen, unter denen man den Hypervisor zumindest vorübergehend nicht mehr benötigt.

    Ursache für hängenden Prozess ermitteln

    Warteschlange eines Prozesses im Ressourcenmonitor analysierenDie Prozedur, mit der man einen nicht mehr reagierenden Prozess zwangsweise beendet, ist jedem Administrator bekannt: Im Task-Manager klickt man auf den dessen Kontextmenü-Punkt Prozess beenden oder drückt bei markiertem Prozess die ‹Entf›-Taste. Zuweilen ist jedoch die Ursachenforschung ergiebiger: Wartet der Prozess etwa auf die Beendigung eines Threads oder einer Netzwerkaktivität, ergibt es oft Sinn, hier anzusetzen und diese zu verarzten. So kann man das Programm eventuell noch sauber mit Speicherung seiner Daten beenden.

    Sicherungsdateien von Service Pack 1 deinstallieren

    Die Sicherungsdateien für Service Pack 1 werden per dism.exe entferntZur Installation von Service Pack 1 auf Windows 7 und Windows Server 2008 R2 gehört, dass Sicherungsdateien angelegt werden, mit denen sich das Betriebssystem auf den alten Stand vor der Service-Pack-Installation zurückversetzen lässt. Dies geschieht etwa automatisch durch das Setup-Programm, falls bei der Installation ein nicht behebbarer Fehler auftreten sollte. Ist die Installation des Service Packs gelungen, lässt es sich manuell per Systemsteuerung → Programme und Funktionen → Installierte Updates anzeigen wieder entfernen: Der zugehörige Eintrag lautet Service Pack für Microsoft Windows (KB976932) und veranlasst auf Doppelklick die Deinstallation des Service Packs.

    Virtuelle Maschinen in Virtual PC herunterfahren oder ausschalten

    In den Einstellungen lässt sich festlegen, welche Aktion beim Schließen der VM ausgeführt wird.Wenn ein Betriebssystem in einem virtuellen PC läuft, dann verliert es nicht nur die Kontrolle über die reale Hardware, sondern ändert in vielen Situationen auch sein Verhalten. Das gilt besonders beim Starten und Herunterfahren, wo die virtuelle Maschine das Gastsystem stärker beeinfussen kann als ein physikalischer Rechner. Auch wenn der Virtual PC für das Ausschalten weniger Optionen als die VMware Workstation bietet, so sollte man dennoch wissen, was sie bewirken.

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