Know-how

    Gelöschte Dateien per Schattenkopie wiederherstellen

    Schattenkopien eines OrdnersMit Hilfe von Schattenkopien kann man nicht nur gelöschte Dateien wiederherstellen, sondern frühere Versionen restaurieren. Microsoft hat das Verfahren anwenderfreundlich gestaltet, es ist bequem per Explorer-GUI durchführbar. Für lokale Laufwerke auszuführen steht es unter Vista oder Windows 7 zur Verfügung, auf Dateiserver-Freigaben ist auch von Windows-XP-Clients aus möglich. Auf dem Server muss dazu mindestens Windows Server 2003 im Einsatz sein.

    RAID-Level in Windows Server und Clients

    RAID 5 in der DatenträgerverwaltungSoftware-RAID hat gegenüber Hardware-Lösungen einige Vorteile: Man ist etwa auch über mehrere Windows-Versionen unabhängig vom Hersteller eines Controllers und dessen Treiber-Support. Das kann wesentlich werden, etwa wenn eines Tages der Umstieg auf eine 64-Bit-Version von Windows ansteht. Software-RAID zu verwenden muss man sich aber aus anderen Gründen gut überlegen.

    Update auf Office 2010 planen und realisieren mit Microsoft-Tools

    MAP teaserOffice ist schon lange eine zentrale Komponente von Microsofts Client-System, ihre Bereitstellung und ihr Management steht jenem von Windows nicht viel nach. Da Office selbst den Charakter einer Plattform hat, für die Anwendungen entwickelt werden, stellen sich beim Update ähnliche Probleme ein wie beim Betriebssystem.

    Windows-7-Kompatibilität: Winhelp-Hilfedateien weiter verwenden

    Hilfedatei im .chm-FormatEine der größten Hürden beim Umstieg von XP auf Windows 7 sind die Kompatibilitätsprobleme, die ältere Anwendungen verursachen können. Microsoft stellt mit ACT und MAP zwar Tools zur Verfügung, mit denen sich die vorhandenen Systeme auf Windows-7-Kompatibilität prüfen lassen, außerdem bietet Windows 7 eine Reihe von Mechanismen, um alte Programme in Gang zu bringen. Auch wenn sich die meisten Anwendungen damit zur Mitarbeit bewegen lassen, kommen Probleme von unerwarteter Seite, wie etwa dem Internet Explorer 6 oder den Hilfedateien älterer Applikationen.

    Partitionen vergrößern und verkleinern unter Windows 7

    Während früher noch eigene Partitions-Manager nötig waren, um ein Volume zu verkleinern oder zu vergrößern, stellt Windows 7 die Basisfunktionen für diesen Zweck nun selbst zur Verfügung. Wer die fortgeschrittenen Funktionen separater Tools wie Unterstützung für Linux-Dateisysteme oder P2V und V2V nicht benötigt, dem reichen die Bordmittel.

    Standard-Benutzerprofil unter Windows 7 konfigurieren

    User ProfilesMicrosoft stattet Windows mit einem Standardbenutzerprofil aus, das zukünftig an alle neu angelegten User vererbt wird. Wenn man jedoch ein selbst gestaltetes Pro­fil als Vorgabe haben möchte, dann funk­tioniert die unter XP übliche Prozedur bei Windows 7 nicht mehr.

    Sysprep: Windows-Image für das Deployment vorbereiten

    Die GUI von sysprepSysprep alias System Preparation Tool, ist schon seit Windows 2000 ein wichtiges Werkzeug für PC-Hersteller und Admins, wenn sie die Installation des Betriebssystems automatisieren möchten. Sein wesentlicher Zweck besteht darin, eine individuell angepasste Referenzinstallation für das Kopieren auf andere PCs vorzubereiten. Dabei ist es gleichgültig, ob man für das Klonen des Images anschließend die kostenlosen Tools das Windows AIK oder Produkte von Drittanbietern verwendet.

    Automatisches Upgrade auf SP1 blockieren

    Wer die Windows- und Software-Updates seines Unternehmens nicht per WSUS verwaltet, möchte unter Umständen trotzdem die Installation großer Updates wie Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 erst nach einem ausführlichen Test auf speziell dafür abgestellten Maschinen durchführen.

    WSUS (Windows Server Update Services) einrichten und konfigurieren

    Windows Server Update Services (WSUS)Mit Hilfe des Windows Server Update Services bezieht und verwaltet man Updates von der Microsoft-Update-Site zentral. Welche Updates zu welchem Zeitpunkt an welche Client-Gruppen ausgeliefert werden, legt der Administrator fest, so dass diese vorher jeweils unter kontrollierten Bedingungen auf Kompatibilität und unerwünschte Nebenwirkungen getestet werden können.

    Desktopdarstellung: Windows-7-Funktionen unter Windows Server 2008 (R2)

    Windows-7-Funktionen müssen unter Windows Server 2008 (R2) erst als Feature „Desktopdarstellung“ installiert und anschließend aktiviert werdenNormalerweise gehören Endbenutzer-Funktionen wie Desktop-Designs oder Media Player nicht zum Windows Server. In einigen Fällen kann es aber dennoch sinnvoll sein, sie zu installieren: Desktop-Designs möchte man etwa am Messestand oder in einer Präsentation haben, auf dem man Server-Software zeigt oder eine Vorgehensweise mit Screenshots illustriert. Betreibt man Streaming-Media-Dienste auf dem Server, kann man den Media-Server nur lokal testen, wenn der Windows Media Player installiert ist.

    Seiten