Know-how

    Ursachen für Programmabstürze finden

    Windows Error Recovery (WER)Abstürze von Anwendungen lassen sich in vielen Fällen durch den Einsatz freier Tools innerhalb weniger Minuten bis zu ihrer Ursache hin zurückverfolgen. Im Rahmen der Session „The Case of the Unexplained, 2010: Troubleshooting with Mark Russinovich“ auf der Microsoft TechEd 2010 in Berlin demonstrierte Mark Russinovich, wie man mit Hilfe des Process Explorers und Windbg für bereits abgestürzte Anwendungen herausfinden kann, was die Ursache für deren irreguläre Beendigung war.

    Enterprise Agreement kündigen: Wie man Windows und Office weiternutzen darf

    Lizenz-ManagementDas Enterprise Agreement (EA) ist eine Form der Volumenlizenzierung für große Unternehmen, über die man Lizenzen entweder für die unbegrenzte Nutzung ("perpetual License") erwerben oder diese für einen bestimmten Zeitraum mieten kann (Enterprise Subscription Agreement).

    Virtuelle Festplatten (VHD/VMDK) mit Bitlocker verschlüsseln

    Bitlocker verschlüsselt das StartlaufwerkNicht nur der Festplatteninhalt physischer Rechner ist schützenswert, die in einer virtuellen Maschine gespeicherten Daten sind es prinzipiell genauso. Per Bitlocker ist es zunächst jedoch nicht ohne weiteres möglich, das Systemlaufwerk einer VM zu verschlüsseln, da ihr der TPM fehlt – auch ein eventuell auf dem Host vorhandener TPM wird bis dato von keinem Produkt virtualisiert. Auch ein USB- oder Flash-Laufwerk lässt sich nicht so virtualisieren, dass es die Hardware-Prüfung durch Bitlocker übersteht.

    Neustart nach Windows Update-Installation verhindern

    Manche Windows-Updates erfordern nach ihrer Installation einen Neustart von Windows. Mit der allmählichen Änderung des Standards beim Verlassen des Arbeitsplatzes vom Ausschalten des PCs hin zum Ruhezustand sind es die Benutzer jedoch zunehmend weniger gewöhnt, dass das Betriebssystem herunterfahren könnte – und das auch noch automatisch. Die Folge sind zuweilen verlorene Daten von am Abend zuvor geöffneten Anwendungen, die sich nicht immer restaurieren lassen.

    Dateien klassifizieren mit dem File Server Resource Manager (FSRM)

    Klassifizierungsregel im FSRMWer auf seinem Windows Server 2008 R2 den File Server Resource Manager (FSRM) betreibt, hat die Da­tei­klassi­fi­zierungs­in­fra­struk­tur (File Classification Infrastructure – FCI) automatisch mit an Bord. Diese Funktion erlaubt es, Dateien zusätzliche Eigenschaften zuzuordnen, etwa „vertraulich“, „zu Projekt X gehörig“ oder Ähnliches. Mit Hilfe diese Eigenschaften lassen sich dann Tasks für diese Dateien definieren, etwa nach dem Muster „alle zu Projekt X gehörigen Dateien regemäßig in ein bestimmtes Verzeichnis kopieren“.

    .msu-Dateien über wusa.exe oder WSUS installieren

    WUSA ThumbnailSoftware per Gruppenrichtlinien zu verteilen ist ein Standardverfahren, das täglich angewendet wird. Die zu installierende Software muss dazu als MSI-Installationspaket vorliegen. Bei einzelnen Windows-Update-Paketen ist dies nicht der Fall, sie liegen als MSU-Datei vor und können deshalb nicht auf diese Weise zum Deployment gelangen. Zuweilen muss es ein solches Update-Paket aber auf mehrere Rechner, etwa damit diese auch unter Windows 7 noch die alten HLP-Dateien aufrufen können.

    Keine Dateien gefunden: Suche in Windows 7 richtig konfigurieren

    Windows Search kann Dateien nach verschiedenen Content-Typen filternEigentlich sollte die Desktop-Suche ganz einfach sein: Nach der Installation erfasst der Indexer alle Dateien auf den gewählten Laufwerken und anschließend zeigt die Suchmaschine beim Ein­tippen eines Begriffs, in welchen Dateien, egal ob im Inhalt oder Namen, dieser vorkommt. Die Suche von Windows 7 funktioniert aber anders.

    Virtual Harddisks (VHD) mit diskpart bearbeiten

    Kompaktieren eines virtuellen Datenträgers (VHD)Unter den Tools, mit denen man virtuelle Festplatten im VHD-Format bearbeiten kommt, gebührt diskpart eine besondere Erwähnung. Bei dem zu Windows gehörenden Tool handelt es sich um mehr als um eine Textmodus-Alternative zur Datenträgerverwaltung, da es einige Funktionen bietet, welche das graphische Verwaltungswerkzeug nicht hat.

    VHD-Dateien vergrößern oder verkleinern

    Microsofts Dateiformat für virtuelle Datenträger gibt vom Typ fixed, der von Anfang an die maximale Größe hat, und vom Typ expandable, der mit dem darin gespeicherten Datenvolumen mitwächst. Sowohl thick als thin Provisioning hat Vor- und Nachteile. Allerdings kann man entgegen des ersten Eindrucks bei beiden VHD-Varianten die Größe der virtuellen Datenträger verändern.

    Windows Server 2008 R2 Server Core aktivieren

    Nachdem die Installationsoption Core von Windows Server 2008 keinen vollwertigen Desktop anbietet, muss man sie entweder remote verwalten oder mit sich mit Kommandozeilen-Tools behelfen.

    Seiten