Know-how

    Windows-Server remote administrieren

    remote management thumbnailIm Idealfall kontrolliert der Ad­minis­trator seinen gesamten Serverpark – physisch oder virtualisiert – von einem einzigen Standort aus. Nicht immer war Windows technisch genug auf der Höhe, diesem Anspruch zu genügen; dem Microsoft-Server-Betriebs­sys­tem haftete lange der Geruch der „Turnschuh-Ad­minis­tration“ an.

    Energieoptionen per GPO und pwercfg.exe konfigurieren

    Energie­optionen thumbnailDen Einstellungen zum Energiesparen unter Windows sieht man durchaus an, dass sie nicht aus einem Guss entstanden sind, sondern relativ willkürlich hier und da ins System eingebaut wurden. Seinerzeit angefangen mit Zusatzoptionen zum Bildschirmschoner – wo heute noch ein Link zu finden ist – haben sie inzwischen zwar einen eigenständigen Eintrag in der Systemsteuerung, doch auch hier sind die verfügbaren Optionen recht unübersichtlich zwischen den „einfachen“ und den „erweiterten“ verteilt.

    Strom sparen: CPU drosseln

    GranolaWährend Spielern die Verarbeitungsgeschwindigkeit gar nicht schnell genug sein kann, gelten im Büro gegenteilige Anforderungen. Die Energiekosten beim Betrieb von PCs machen einen großen Teil von deren Gesamt­betriebs­kosten aus – selbst bei Freiberuflern mit einem Einzel-PC summiert sich das schnell auf ein paar hundert Euro im Jahr. Sparen muss dabei nicht heißen, den PC jedes Mal im Ruhezustand vorzufinden, wenn man nach 5 Minuten von der Kaffeemaschine zurückkehrt: Stattdessen spart man nicht benötigte Prozessorlast.

    Die Active-Directory-Rechteverwaltungsdienste

    AD RMSDie Active-Directory-Rech­te­ver­wal­tungsdienste (AD Rights Management Services, RMS) schaffen eine Infrastruktur, um Rechte an Dokumenten zu vergeben. Diese sind dateisystemunabhängig, halten also auch dann vor, wenn der Benutzer das Dokument etwa auf einen per (ex-)FAT formatierten USB-Stick verschiebt. Außerdem sind sie feiner granulierbar, als dies alleine per Zu­griffs­be­rech­ti­gungen auf Dateien und Ordner im Active Directory möglich wäre: Nur per Zu­griffs­be­rech­ti­gung ließe sich beispielsweise nicht verhindern, dass eine berechtigte Person ein Dokument an eine unberechtigte weitergibt.

    Der File Server Resource Manager (FSRM)

    FSRM thumbnailViele Server, ob noch physisch oder bereits virtuell, dienen vor allem einer Aufgabe: der Ablage von Dateien und dem Zugriff auf sie per Netzlaufwerk, also dem SMB/CIFS. Das wird trotz neuer Trends wie der Zusammen­arbeit per SharePoint-Services oder ähnlichen Diensten auch noch eine ganze Weile so bleiben – alte Gewohn­heiten und Arbeits­weisen ändern sich nur langsam.

    Offline-Dateien, Ordnerumleitung und Roaming Profiles in Windows 7

    MeshDie Forderungen nach einem modularen Desktop, die besonders im Zuge der Client-Virtualisierung erhoben werden, betrifft auch auf die Loslösung der Benutzerumgebung von der Windows-Installation. Mittlerweile gibt es einen eigenen Markt für Tools zur User-Virtualisierung, mit denen die Schwächen der systemeigenen Mittel kompensiert werden können.

    DHCP-Server mit Windows Server 2008 (R2)

    DHCP Skizze von MicrosoftDHCP ist der Netzwerk­dienst, der die Clients mit ihrer IP-Konfiguration versorgt und bildet somit die Grundlage für ein sinnvolles Netzwerk-Management auf höheren Ebenen. Zur IP-Konfiguration zählen neben der IP-Adresse selbst etwa auch Angaben wie das Gateway, der Netzmaske, der DNS-Server oder der Domain-Name.

    Schattenkopien und Wiederherstellungspunkte: Funktionen und Fehlerbehebung

    VSS thumbnailSchatten­ko­pien und Wie­der­her­stel­lungs­punkte bieten seit Windows Vista/Server 2008 Netz und doppelten Boden, um entweder das ganze System oder auch nur einzelne gelöschte oder veränderte Dateien und Ordner auf einen früheren Zustand zurückzuführen. Die zugrundeliegende Technik, die Volu­men­schatten­ko­pien (VSS), gibt es bereits seit Windows XP/2003, wurde dort aber nur begrenzt genutzt – etwa von Ntbackup unter XP, wo sie jedoch nicht für dauerhafte Snapshots, sondern nur für eine temporäre Moment­auf­nahme im Zuge eines Backup-Tasks verwendet wurde.

    VMware: LAN-Segmente für Teams verwalten

    VMware Team WizardVMware Work­station bietet eine ausgewachsene Test­um­ge­bung nicht nur für einzelne Maschinen, auch virtuelle Netze lassen sich hier konfigurieren und isoliert von physischen LAN betreiben. Mittels der Team-Funktion lassen sich existierende Klone bereits vorhandener oder neue VMs schnell zu Netz­werken zusammenschließen.

    Ein solches Test­netz kann man mit einer Schalt­fläche komplett einschalten, wobei sich in den Einstellungen des Teams auch festlegen lässt, ob bestimmte VMs mit Verzögerung starten sollen, etwa um virtuelle Work­stations erst dann ans Netz zu lassen, wenn ihre Domaincontroller, DHCP-Server etc. dieses bereits verwalten.

    Eigenen Standarddrucker für jedes Netzwerk in Windows 7 einrichten

    Geräte und DruckerAls Notebook-Benutzer, der mit seinem Rechner häufig zwischen Firma und Home-Office wechselt, schickt man Druckaufträge oft ins Nirwana, weil der eingestellte Standarddrucker nicht im aktuellen, sondern im gerade anderen Netzwerk angeschlossen ist. Windows 7 erlaubt es nun, für jeden Netzwerknamen einen eigenen Standarddrucker auszuwählen und das manuelle Umstellen zu vermeiden.

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