Marktübersichten

    IT-Asset-Management mit Plugins für System Center Configuration Manager

    SCCM-Export von ITAM-ToolsMicrosofts System Center Configuration Manager (SCCM) nimmt unter den Tools für das Client-Management eine führende Marktposition ein, die Gartner-Analysten schätzen seinen Anteil auf über 50 Prozent. Es liegt für Drittanbieter daher nahe, die vom SCCM über die IT-Infrastruktur gesammelten Daten anzuzapfen und für das IT-Asset-Management (ITAM) nutzbar zu machen. Die englische ITAM Review hat eine entsprechende Übersicht zusammengestellt und die einzelnen Tools näher betrachtet.

    Privilege-Management-Tools: Avecto, BeyondTrust, Scriptlogic, Viewfinity

    Privilege ManagementDie gerade unter XP weit verbreitete Praxis, Benutzern lokale Administratorrechte einzu­räumen, erhöht Sicherheitsrisiken und führt außerdem dazu, dass Systemkonfigurationen durch Fehlbedienung in Mitleidenschaft gezogen werden. Windows 7 macht es zwar leichter, das Prinzip des Least Privilege umzusetzen. An die fein abgestuften Möglichkeiten der Rechteverwaltung, die spezialisierte Tools bieten, reichen die Bordmittel von Windows 7 allerdings nicht heran.

    Tools für IT-Inventarisierung im Vergleich: Numara und ServiceNow führend

    InventarisierungDie englische Online-Publikation The ITAM Review vergleicht 6 Produkte zur Entdeckung und Inven­tari­sierung von IT-Assets. Die Gegenüberstellung differenziert die Tools nach Zielgruppen, also Enterprise vs. Mittelstand, und nach Einsatzgebiet (Rechenzentrum vs. Desktops). Neben den klassischen Disziplinen wie etwa die Erfassung sämtlicher Hardware im Netzwerk legte die Untersuchung einige weitergehende Kriterien an, darunter die Messung der Software-Nutzung, die Ermittlung des Standorts oder die Unterstützung für Migrationsprojekte.

    User-Virtualisierung: Profile, Programme und Geräte zentral verwalten

    VMware RTO Virtual ProfilesMit zunehmender Vielfalt an Client-Geräten entsteht der Bedarf an Tools, die dafür sorgen, dass Benutzer überall ihre gewohnte Arbeitsumgebung vorfinden. Die zu diesem Zweck in Windows vorhandenen Techniken reichen in den meisten Fällen nicht aus. Einige Hersteller beschränken sich darauf, die Defizite von Server-gespeicherten Profilen zu überwinden, während andere die komplette User-Umgebung inklusive Berechtigungen für Anwendungen und Geräte zentral verwalten. Hinzu kommt bei einigen Produkten noch ein Lizenz-Management und die dynamische Vergabe von Privilegien.

    Forefront im Überblick: Identity Manager, Endpoint Protection, TMG, UAG

    Microsoft ForefrontMicrosoft bündelt seine Security-Software für Unternehmen in der Forefront-Produktfamilie. Obwohl alle darin enthaltenen Anwendungen das Thema Sicherheit betreffen, decken sie sehr unterschiedliche Bereiche ab. Sie reichen von der Abwehr schädlicher Programme und Spam über den sicheren Remote Access bis hin zum Identitäts-Management.

    Endpoint Security: USB-Geräte verschlüsseln oder sperren

    USB-Stick mit SchlossBeim Management von PC-Peripheriegeräten und der Abwehr von Sicherheitsrisiken, die von ihnen ausgehen, reicht es längst nicht mehr, USB-Speichermedien aus den Unternehmen zu verbannen. Gefragt ist also ein differenziertes Device-Management, das in der Lage ist, abgestufte Berechtigungen je nach Gerätetyp an ausgewählte Benutzer zu vergeben.

    Windows Small Business Server 2011: Varianten und Add-ons

    SBS 2011 EssentialsUnter dem Codenamen Colorado entwickelte Microsoft eine Server-Familie für kleine Firmen bzw. für Privatanwender. Sie teilen sich ein Setup für die einfache Installation des Betriebssystems und eine Verwaltungskonsole ("Dashboard"), die sich für ein technisch weniger versiertes Publikum eignet. Ein weiteres gemeinsames Feature, der so genannte Drive Extender, wurde während der Betaphase gestrichen. Mit dem Small Business Server 2011 Essentials steht nun das letzte Produkt aus dieser Reihe vor der Markteinführung.

    System Center im Überblick: SCCM, SCOM, SCSM, VMM, Opalis, DPM, Essentials

    Microsoft System CenterWas Mitte der 90er-Jahre mit dem SMS 1.0 begann, ist heute ein umfassendes Software-Portfolio zur Überwachung, zum Management und zur Automatisierung von IT-Infrastrukturen. Die unter der Marke System Center zusammengefassten Produkte decken nicht nur ein breites Funktionsspektrum ab, sondern sollen zunehmend auch Systeme von anderen Herstellern verwalten können. Aufgrund ihrer Komplexität und ihrer Fähigkeit, eine Vielzahl von Clients oder Servern zu unterstützen, eignen sie sich primär für größere Unternehmen.

    Tools für das PC-Management: CA, BMC, HP, IBM, Microsoft im Vergleich

    Magischer Quadrant für PC Configuration Lifecycle ManagementDie Gartner Group hat ihre jährlich aktualisierte Herstellerübersicht im Bereich PC Configuration Lifecycle Management (PCCLM) veröffentlicht. Die dort berück­sich­tig­ten Anbieter sind die gleichen wie im letzten Jahr, aber die Anforderungen der Analysten haben sich deutlich geändert. Die neu angelegten Kriterien orientieren sich hauptsächlich an neuen Entwicklungen am Client, etwa der Desktop-Virtualisierung und der stärkeren Nutzung von mobilen Geräten.

    Desktop-Virtualisierung mit Microsoft: die Technologien im Überblick

    VDI TeaserTrotz aller Vorbehalte gegen zentrale Desktops hat Microsoft mittlerweile ein Portfolio an Tools entwickelt bzw. zugekauft, die alle wesentlichen Funktionen für die Virtualisierung von Desktops bieten. Wie man von einem Plattformanbieter wie Microsoft erwarten kann, strebt die Firma nach einem vollständigen Software-Stack vom Hypervisor bis zu den Management-Werkzeugen.

    Seiten