Archivierung: Barracuda speichert Daten in der Cloud


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    Mit dem Cloud Archiving Service bietet Barracuda einen Dienst an, mit dem sich Dokumente und Daten archivieren lassen. Dazu, so der Hersteller, ist es nicht notwendig, spezielle Hardware und Programme zu implementieren. Eine Kopie der Informationen, die ein Unternehmen sichern möchte, wird von den Clients beziehungsweise Servern direkt in die Cloud des Unternehmens repliziert.

    Der Barracuda Cloud Archiving Service legt Datensicherungen in der Barracuda-Cloud an.Der Service zielt unter anderem auf Unternehmen ab, die Microsoft-Lösungen einsetzen, insbeson­dere Office 365 und Exchange. Das ist auch nicht verwunderlich, weil Barracuda seit längerer Zeit eng mit Microsoft zusammenarbeitet. Allerdings unterstützt der Cloud Archiving Service auch "Nicht-Microsoft-Umgebungen".

    Vereinfachte Suche nach Dokumenten

    Der Zugriff auf den Archivierungs­service erfolgt bei PCs oder Notebooks direkt aus Windows oder Outlook heraus. Dafür stehen APIs zur Verfügung. Für mobile Endgeräte bietet Barracuda passende Apps an. Unterstützt werden unter anderem Apple iOS und Android. Auch Mac-OS-Nutzer können den Backup-Service nutzen. Zudem steht ein Web-Interface zur Verfügung.

    Archiviert werden unter anderem E-Mails, inklusive detaillierter Angaben zum Empfänger. Dies erleichtert die Suche nach bestimmten Nachrichten. Der Anwender kann zudem mithilfe von Regelwerken festlegen, welche Daten wie lange aufbewahrt werden und wann bestimmte Informationen gelöscht werden.

    Daten in separater Umgebung archivieren

    Da die Daten in einem separaten Archiv außerhalb der normalen Arbeitsumgebung aufbewahrt werden, lassen sich E-Discovery-Aktionen durchführen, ohne gegen Compliance-Vorschriften zu verstoßen. Zudem können Daten abhängig davon archiviert werden, ob sie im eigenen Rechenzentrum (on premise) oder in einer Cloud anfallen und bearbeitet werden.

    Das ist für Unternehmen wichtig, die einer Cloud keine sensiblen Informationen anvertrauen möchten. Zwar bietet Microsoft mittlerweile Cloud-Dienste wie Office 365 auch über deutsche Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main an. Dennoch ist noch unklar, ob ein US-Unternehmen wie Microsoft nicht doch auf Antrag von US-Gerichten Daten europäischer Kunden herausgeben muss.

    Genau das verlangt derzeit ein amerikanisches Gericht von Microsoft und verlangt Zugang zu Daten eines Kunden in Microsofts Datacenter in Irland. Das Unternehmen wehrt sich dagegen und hat Berufung gegen ein entsprechendes Urteil eingelegt.

    Details zum Preis

    Cloud Archiving Service ist ab Ende Dezember zu einem Listenpreis ab 2,20 Euro pro Nutzer und Monat verfügbar. Ein Jahres-Abonnement kostet ab 22 Euro pro Nutzer monatlich, ist also etwas preisgünstiger.

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