Aufgaben automatisieren mit Version 2 von AppSphere ScriptRunner 2016

    AppSphere ScriptRunner 2016 steht in Version 2 zur Verfügung.Die AppSphere AG hat Release 2 von Script­Runner 2016 vorge­stellt. Die Soft­ware wurde konzi­piert, um mit PowerShell kom­plexe Vor­gänge im Bereich IT-Management zu auto­matisieren. Dazu lässt sich die Aus­führung von Scripts auch delegieren.

    Außerdem unterstützt ScriptRunner IT-Fachleute dabei, Scripts und Cmdlets auszuführen beziehungsweise Skripte und Module zu testen und zu verwalten. Die Software des Unternehmens aus Ettlingen leistet zudem beim Reporting und Auditing gute Dienste.

    Entlastung durch Automatisierung

    Neu ist beispielsweise eine Office 365 Service Automation für Azure Active Directory, Exchange Online, SharePoint Online und Skype for Business Online mittels Office-365-Service-Endpoints. Außerdem können Administratoren Aktionen für Office 365 von Hand oder zeit- beziehungs­weise ereignisgesteuert starten.

    Neu ist außerdem eine IMAP-Schnittstelle zu einer Automations-Mailbox für ScriptRunner. Sie ermöglicht es, E-Mails nach Informationen zu durchsuchen, die für die Ausführung einer vorkonfigurierten Aktion relevant sind.

    Zudem lässt sich die Ausführung von PowerShell-Scripts auf Basis von Ausführungs­richtlinien delegieren. Das ist vor allem für DevOps und Administratoren hilfreich. Sie können beispielsweise nach bestimmten delegierten Aktionen suchen und dabei Tags, Aktionsnamen und Register­karten mit einbeziehen. Nicht relevante Registerkarten und Kacheln lassen sich dabei mithilfe von Filtern ausblenden.

    Ausführen von Aktionen auf vielen Zielsystemen

    AppSphere ScriptRunner Service HostNoch ein Blick auf die erweiterte Bulk-Action-Funktion von ScriptRunner 2016R2. Bisher, so AppSphere in einem Blog-Beitrag, konnten mehrere Systeme mit einer PowerShell-Aktion verknüpft werden. Dadurch war es bereits möglich, gleiche Aktionen auf unterschiedlichen Systemen parallel auszuführen.

    Diese Funktion hat AppSphere nun deutlich erweitert. So lassen sich Zielsystem-Container erstellen. Nun können Systeme einem oder mehreren dieser Container zugeordnet werden. Das macht es einfacher, Bulk Actions konfigurieren.

    Eine Container-Konfiguration enthält außerdem die gemeinsame Konfiguration für das administrative Konto, mit dem das Script auf allen Zielsystemen ausgeführt werden soll. Ebenfalls vorhanden sind die Einstellungen für das PowerShell-Remoting und die entfernte PowerShell-Session, in der das Script abläuft.

    Anschließend kann eine Bulk Action in ScriptRunner angelegt und ausgeführt werden. Das Verfahren dazu gleicht dem bisher bekanntem aus ScriptRunner. Statt einem Zielsystem wird allerdings nun ein Zielsystem-Container zugeordnet.

    Weitere Informationen

    Eine detaillierte Übersicht über die erweiterten und neuen Funktionen von ScriptRunner 2016R2 ist in diesem Beitrag im ScriptRunner-Blog zu finden.

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