Bomgar 13.1: Remote-Support für Android und iOS

    Beim gleichnamigen Produkt von Bomgar handelt es sich um eine Lösung für die Fernwartung unterschiedlichster Geräte. Sie liegt als Hardware Appliance vor, also in Form einer vorinstallierten Kombination aus Hard- und Software. Auf dem Client unterstützt es neben Desktop-Systemen auch eine Reihe mobiler Plattformen.

    Das Tool bietet einen großen Funktionsumfang, der über ein reines Screensharing und Remote Control hinausgeht. Zu den weiteren Features zählen unter anderem Co-Browsing, mit man Besucher einer Website helfen kann, Application Sharing, bei dem der Support nur einzelne Anwendungen kontrollieren und nicht den gesamten Desktop sehen kann, sowie das entfernte Ausführen einer Kommandozeile oder von Scripts.

    Verbesserungen für Präsentationen und Chats

    Bei Bomgar 13.1 handelt es sich um ein Minor Release, das eine Reihe kleinerer Verbesserungen bringt. Dazu zählen eine eigene Oberfläche für Präsentationen, die etwa für Trainings genutzt werden können, sowie ein erweiterter Chat-Support mit einem überarbeiteten Management für vorgefertigte Nachrichten. Helpdesk-Mitarbeiter können nun in einer Session eigene Namen für die Anwender vergeben, so dass deren Identität auf der Konsole nicht angezeigt wird.

    Die Bomgar-Konsole für Support-Mitarbeiter

    Der integrierte File-Transfer erlaubt nun zusätzliche Aktionen, ohne dass dafür die Kontrolle über den Bildschirm des entfernten Rechners übernommen werden muss. Dazu gehört das Umbenennen und Löschen von Dateien und Ordnern oder das Anzeigen des UNC-Pfads von Netzlaufwerken.

    Aufwertung der Android-Clients

    Die Unterstützung von mobilen Geräten erfährt ebenfalls einige Verbesserungen. Das betrifft zum einen Android-Geräte, die nicht von Samsung stammen, und die nun fast alle Funktionen erhalten, die vorher dem koreanischen Hersteller vorbehalten waren. Dazu gehören Chat, das Teilen von Screenshots, Datei-Transfers und das Co-Browsing. Der entsprechende Client kann von Google Play heruntergeladen werden.

    Neu ist auch ein SDK für Android und iOS, dessen Funktionen in Apps eingebettet werden können. Dies erlaubt Anwendern, Support direkt aus den betreffenden Apps anzufordern. Der Helpdesk seinerseits kann solche Programme in Echtzeit beobachten und Probleme direkt beheben.

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