Citrix VDI-in-a-Box 5.0: Unterstützung für Hyper-V, HDX 5.5

    Citrix veröffentlicht das erste Release von VDI-in-a-Box seit der Übernahme von Kaviza. Es handelt sich dabei um eine Software zur Desktop-Virtualisierung, die ohne Shared Storage auskommt und sich daher vornehmlich an mittelständische Unternehmen richtet. Die Version 5.0 bringt neben einigen technischen Neuerungen vor allem die Integration in das Support- und Lizenzwesen von Citrix.

    Mit der Übernahme von Kaviza im Sommer dieses Jahres ergänzte Citrix seine große Lösung XenDesktop, die sich aufgrund ihrer Komplexität nur für größere Unternehmen eignet, um ein Produkt für Installationen mit einigen hundert Arbeitsplätzen. VDI-in-a-Box integrierte schon vor der Akquisition einige Citrix-Technologien, darunter HDX und das Profil-Management. Dagegen blieben die beiden VDI-Produkte auch nach dem Kaviza-Deal bei der Lizenzierung und der Migration voneinander getrennt.

    Einheitlicher Vertrieb und Support

    Die Version 5.0 ändert daran grundsätzlich nichts, auch wenn sie enger in das Vertriebs- und Support-System von Citrix eingebunden wird. Dies hat zur Folge, dass sich Lizenzen über das gleiche Bestellwesen ordern lassen wie andere Citrix-Produkte und der Support folgt nun den einheitlichen Regeln. Allerdings sieht Citrix weiterhin keine technische oder lizenzrechtliche Migrationsoption zwischen den beiden Produkten vor.

    Hyper-V, XenServer 6.0, vSphere 5, HDX 5.5

    Die wichtigste technische Neuerung von VDI-in-a-Box 5.0 besteht in der Unterstützung von Hyper-V. Zusätzlich kann die VDI-Software virtuelle Desktops auf der neuesten Hypervisor-Version von Citrix und VMware verwalten, also auf XenServer 6.0 und vSphere 5.0. Darüber hinaus erhält VDI-in-a-Box die aktuelle Version 5.5 von HDX, die einige Multimedia-Verbesserungen wie Flash-Redirection oder höhere Audioqualität für VoIP bringt.

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