Client-Management: Aagon ACMP mit Application Usage Tracking

    Mit Version 5.02 der Client-Management-Suite ACMP von Aagon können Systemverwalter nun überprüfen, wie oft User bestimmte Software-Pakete nutzen. Zu diesem Zweck hat Aagon das Modul "Application Usage Tracking" (AUT) in das Managementpaket integriert. Mit AUT können Unternehmen ermitteln, wann, sprich an welchen Tagen, ein Nutzer bestimmte Programme startet.

    Das hat nichts mit Überwachung von Mitarbeitern zu tun, wie Aagon unterstreicht. Vielmehr sei ACMP AUT mit allen nationalen und europäischen Datenschutzvorgaben konform.

    Aagon ACMP - Oberfläche der Client-Management-Suite So ist es für Administratoren nicht möglich, das Verhalten einzelner Mitarbeiter auszuwerten und somit eine Art "Aktivitätsprofil" zu erstellen. ACMP AUT protokolliert vielmehr die Softwarenutzung nur auf ausgewählten Clients und ausschließlich für explizit festgelegte Anwendungen. Eine generelle Überwachung von Usern und der Art, wie und wann sie welche Programme einsetzen, ist nicht vorgesehen.

    Überflüssige Applikationen identifizieren

    ACMP AUT gibt im Detail Aufschluss darüber,

    • welche Programme Mitarbeiter überhaupt verwenden,
    • welche Lizenzen überflüssig sind und eingespart werden können und
    • wie neu eingeführte Software bei den Usern "ankommt".

    Die IT-Abteilung kann auf diese Weise herausfinden, wie viele Lizenzen von Software-Paketen tatsächlich benötigt werden und ob bestimmte Anwendungen den Anforderungen der User gerecht werden. Denn vor allem bei hochpreisigen Produkten, man denke beispielsweise an Adobe Photoshop CC, Datenbanken oder bestimmte CRM-Anwendungen (Customer Relationship Management), ist es höchst nervig, wenn Lizenzgebühren gewissermaßen verplempert werden.

    Persönliche Nutzungsdaten der Mitarbeiter sind geschützt

    Das Modul wurde von Aagon selbst entwickelt und entsprechend in die ACMP-Suite integriert. Daher ist keine Umstellung bei der Bedienung erforderlich. Außerdem stehen IT-Fachleuten die von ACMP gewohnten Funktionen für die Auswertung von Daten und das Reporting zur Verfügung.

    Der ACMP-AUT-Agent wird auf den entsprechenden Clients installiert und so konfiguriert, dass er die erfassten Daten anonymisiert. Inventar- und AUT-Daten speichert das System unabhängig voneinander. So erfüllen die Software die Anforderungen von Datenschutzvorgaben und Betriebsräten.

    Technische Anforderungen

    ACMP AUT unterstützt die Microsoft-Betriebssysteme ab Windows Vista und Windows Server 2008. Allerdings empfiehlt Aagon in diesem Datenblatt für ACMP den Einsatz von Windows Server 2012 R2. Das macht alleine deshalb Sinn, weil bereits im kommenden Jahr eine neue Ausgabe von Windows Server herauskommt und die Version 2008 somit obsolet wird.

    Die Hardware sollte aus einem Rechner mit 8 GByte RAM, 4-Kern-CPU und 200 GByte freiem Platz auf der Festplatte bestehen. Zur Preisgestaltung hält sich Aagon bedeckt: Angaben zu den Kosten von ACMP gibt es auf Anfrage.

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