Cloud: Amazons Elastic File System in Europa verfügbar


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    Nach einer längeren Testphase ist das Elastic File System (EFS) von Amazon Web Services jetzt in drei Regionen verfügbar. Dazu zählt auch die Region Europa (Irland). Bei EFS handelt es sich um einen gemanagten File-System-Service in der Amazon-Cloud. Er ermöglicht es Nutzern von AWS, dateibasierte Storage-Ressourcen zu nutzen und zu verwalten.

    Damit ergänzt AWS Storage-Angebote wie S3 für objektorientierte Daten und den Amazon Elastic Block Store (EBS). Details zu EFS, inklusive Performance-Daten, sind in einem ausführlichen Beitrag im Blog von AWS zu finden.

    Zugriff über NFS

    Amazon Web Services jetzt mit Elastic File SystemMit EFS können Nutzer von AWS ein Dateisystem auf Basis von POSIX implementieren und einer oder mehreren EC2-Instanzen mittels NFS (Network File System) zuweisen. Der Vorteil ist, dass dieses File-System nach Bedarf wächst oder schrumpft. Laut AWS wurde keine Obergrenze definiert, sodass eine Skalierung bis in den Petabyte-Bereich hinein möglich ist.

    Außerdem muss der User im Vorfeld keinen Speicherplatz und keine Netzwerk­bandbreite reservieren. Abgerechnet wird anhand des tatsächlichen Verbrauchs, so wie bei Cloud-Diensten üblich. Auf jedes EFS kann von einer einzelnen Virtual Private Cloud (VPC) zugegriffen werden. Im Detail erfolgt der Zugang von Mount Targets aus, die in einer VPC definiert sind.

    Zwei Performance-Niveaus stehen zur Wahl: Der General-Purpose-Modus ist die Grundeinstellung. Für hohe Anforderungen ist der Max-I/O-Modus vorgesehen, das heißt, wenn Hunderte oder Tausende von EC2-Instanzen gleichzeitig auf das Dateisystem zugreifen. Laut dem Blog-Beitrag sind bei diesem Modus die Latenzzeiten etwas höher.

    Einsatzgebiete und Management

    EFS eignet sich vor allem für Anwendungen, die in kurzer Zeit große Dateien generieren, bearbeiten und löschen. Das ist beispielsweise bei Web-Servern der Fall.

    Das EFS-Dateisystem kann über die EFS-API, die Management Console und die-Befehlszeilen­schnittstelle (CLI) verwaltet werden. Das schließt die Möglichkeit mit ein, Dateisysteme einzurichten, zu löschen, zu konfigurieren und Sicherheits­gruppen zuzuweisen.

    Zum Preis: Pro GByte fallen in der Zone EU (Irland) 33 US-Cent pro Monat an. Ein Preisbeispiel ist auf dieser Web-Seite von AWS zu finden.

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
    // Kontakt: E-Mail, XING //

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