Cloud-Computing: Amazon EC2 mit neuen Instanzen vom Typ R3


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    Amazon Web Services (AWS) hat mit der Reihe R3 die nächste Generation der speicheroptimierten Instanzen für seine Cloud-Computing-Services im Bereich Infrastruktur (Infrastructure as a Service) freigegeben. Die R3-Instanzen sind auch in der Region EU (Irland) verfügbar, und zwar mit bis zu 244 Gibibyte (GiB) RAM.

    R3 wird insbesondere für Anwendungen empfohlen, für die Nutzer eine hohe Speicherleistung zu einem günstigen RAM-Preis pro Gibibyte (GiB) benötigen. Laut AWS sind das beispielsweise relationale und Non-SQL-Datenbanken wie MongoDB, In-Memory-Datenbanken und Memcache/Redis-Anwendungen Elasticache.

    Solche Datenbanken können beispielsweise bei der Analyse großer Informationsbestände herangezogen werden, Stichwort Big Data. Dank Cloud-Computing werden solche Anwendungen auch für Mittelständler erschwinglich.

    Die neuen R3-Instanzen weisen folgende Spezifikationen auf:

    • Server mit Xeon-E5-2670v2-Prozessoren von Intel der "Ivy Bridge"-Reihe (Vorläufer der aktuellen "Haswell"-Linie). Zur Wahl stehen zwischen 2 und 32 vCPUs,
    • Hardware-Virtualisierung (HVM), allerdings begrenzt auf Amazon Machine Images (AMIs),
    • Solid State Drives (SSDs) inklusive TRIM-Support und einer I/O-Performance von bis 150.000 Random Reads pro Sekunde (bei 4-KByte-Blöcken). Hier hat der Nutzer die Wahl zwischen einer Einstiegskonfiguration mit 1 x 32 GByte (r3.large) bis hin zur High-End-Austattung mit bis zu 2 x 320 GByte (r3.8xlarge),
    • eine bessere Netzwerkunterstützung. Laut AWS wurden die Latenzzeiten reduziert und der Durchsatz (Packets per Second) erhöht.

    Die R3-Instanzen sind für die gängigen Linux-Distributionen verfügbar: Amazon Linux, Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux und SUSE Enterprise Linux. Außerdem werden Amazon Machine Images von Microsoft Windows Server 2012 und Microsoft Server 2008 R2 unterstützt.

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