Progress Software eröffnet Zugang zu Cloud-Datenquellen


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    Noch ist DataDirect Cloud im Beta-Stadium. Ab dem zweiten Quartal 2013 soll die finale Version des Services von Progress Software verfügbar sein. DataDirect Cloud ist ein Software-as-a-Service-Angebot (SaaS), das Datenquellen in Cloud-Umgebungen über eine einzige SQL-Schnittstelle zugänglich macht.

    Progress DataDirect Cloud - unterstützte Cloud-AnwendungenDamit will Progress Software ein Problem lösen, mit dem sich viele Nutzer von Anwendungen im Bereich Cloud-Computing konfrontiert sehen: Unternehmen, die beispielsweise CRM- oder ERP-Anwendungen (Customer Relationship Management, Enterprise Resource Management) aus der "Wolke" nutzen möchten, müssen häufig "Kopfstände" machen, um unternehmensinterne IT-Ressourcen mit dem Cloud-Computing-Angebot zu koppeln.

    Connectivity as a Service für Cloud-Computing

    Einen einheitlichen Zugang für unterschiedliche Programmierschnittstellen zu schaffen, ist komplex. Zudem ist wegen der Vielzahl der Schnittstellen die Pflege von Anwendungen aufwändig.

    Das soll mit DataDirect Cloud anders werden. Der Dienst bietet als "Connectivity-as-a-Service" einen einheitlichen SQL-Zugang zu Daten aus der Cloud. Angepasste Schnittstellen oder neue Libraries sind dafür laut Progress nicht nötig. Beim Ausführen der SQL-Queries verwaltet der Dienst selbstständig die Schnittstellen und deren Versionierungen.

    Einige Details von DataDirect Cloud:

    • Kernstücke ist ein OBDC- und JDBC-Treiber, der für die meisten Anwendungen passt, etwa Business Intelligence, Enterprise Service Bus, BPM-Suiten, Data Integration ETL und Java EE;
    • Web-basierte Werkzeuge für die Query-Entwicklung;
    • ISVs können den OEM-Treiber von DataDirect Cloud "in the box" vertreiben.

    Ab Januar 2013 steht die Beta-Version des Services ausgewählten Nutzern zum Test zur Verfügung. Eine Übersicht über die Datenquellen, die über DataDirect Cloud "angedockt" werden können, ist auf dieser Web-Seite von Progress Software zu finden. Die meisten schmückt zwar noch ein "Coming-soon"-Button. Aber das dürfte sich ändern, wenn der Connectivity-Service startet.

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