Cloud: Trend Micro schützt Daten in Microsoft Azure


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    Der japanische IT-Sicherheitsspezialist Trend Micro und Microsoft haben ihre bestehende Zusammenarbeit erweitert. Die Produktlinien Deep Security, SecureCloud und PortalProtect von Trend Micro schützen jetzt auch Virtual Machines, Daten und Anwendungen auf Microsofts Cloud-Plattform Windows Azure. Mitte Juni kündigte Trend Micro zudem ein vergleichbares Sicherheitsprodukt für VMwares vCloud-Hybrid-Service an.

    Trend Micro - Deep SecurityDoch zunächst zu Microsoft Windows Azure: Deep Security und SecureCloud sind auf Azure im Allgemeinen ausgerichtet. Bei Deep Security handelt es sich um eine Sicherheitsplattform, die auf einem Server oder als Virtual Machine unter Windows Azure implementiert wird. Dementsprechend schützt die Software physische und virtualisierte Server und die darauf befindlichen Daten und Anwendungen in Firmenrechenzentren, aber auch in Cloud-Umgebungen.

    Funktionen von Deep Security

    Deep Security stellt eine Firewall, ein Intrusion-Prevention- und Intrusion-Detection-System (IPS/IDS) sowie eine Integritätsüberwachung zur Verfügung. Außerdem ist eine Funktion für das "virtuelle Patching" integriert. Sie "dichtet" Schwachstellen ab und verhindert laut Hersteller, dass Angreifer diese ausnutzen können. Auf diese Weise gewinnen Administratoren mehr Zeit, um Sicherheitslücken geordnet zu schließen und müssen keine Not-Patches auf den betroffenen Systemen installieren.

    Das Programmpaket kommt in Private-Cloud-Umgebungen ohne Agenten-Software aus. Für Public Cloud stehen Agents zur Verfügung. Unterstützt werden physische Server unter Windows (aber Server 2003), Linux, Solaris und Unix. Hinzu kommen virtualisierte Umgebungen unter VMware ESX(i), Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V sowie die genannten Cloud-Computing-Plattformen.

    Funktionen von SecureCloud

    Mit SecureCloud haben Anwender die Möglichkeit, Daten in Cloud-Umgebungen mithilfe des AES-Verfahrens zu verschlüsseln. Das ist speziell bei Nutzung von Public Clouds und bei Hybrid Clouds unabdingbar. Eine Authentifizierung und Schlüsselverwaltung auf Grundlage von Richtlinien stellen sicher, dass nur autorisierte Nutzer beziehungsweise Virtual Machines auf Schlüssel zugreifen können.

    Auf diese Weise lässt sich zudem steuern, welche Mitarbeiter auf bestimmte Daten, Anwendungen und VM Zugriff haben. Auch das ist vor allem in Cloud-Umgebungen wichtig, in denen eigene Mitarbeiter und die des Cloud-Service-Providers zugange sind.

    PortalProtect für SharePoint

    Trend Micro - Absicherung von VMwares vCloud-Hybrid-ServiceUm Microsoft-SharePoint-Workloads auf Windows Azure abzusichern, kommt zudem Trend Micro PortalProtect zum Einsatz. Wie der Name bereits andeutet, ist die Lösung für den Schutz von Web-Portalen ausgelegt.

    Zu den Bestandteilen gehören Content-Filter und ein reputationsgestütztes Schutzsystem. Es erfasst Web-Links, die mit Schadsoftware hinterlegt sind und blockiert den Zugriff darauf.

    Vergleichbarer Schutz für VMware-Hybrid-Clouds

    Wie bereits oben angesprochen, hat Trend Micro am 17. Juni 2014 eine ähnliche Sicherheitslösung für VMwares vCloud-Hybrid-Service vorgestellt. Sie basiert allerdings "nur" auf Deep Security und arbeitet mit VMware vCloud Director zusammen.

    Mit dieser Kombination können Administratoren Virtual Machines im Netzwerk identifizieren und vor Schadsoftware und unberechtigten Zugriffsversuchen schützen. Zudem lassen sich Regelwerke (Policies) festlegen, die je nach Umgebung (Cloud-Komponenten im Firmennetz oder in der Hybrid-Umgebung) greifen. Details zu dem Produkt sind auf dieser Web-Seite in VMware Solution-Exchange-Online-Store verfügbar.

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