Cloud-Vergleich: IaaS von Amazon, Microsoft, HP, IBM


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    Infrastructure as a Service (IaaS) ist für viele Unternehmen der Einstieg in das Cloud-Computing, weil es ihnen zumeist unkompliziert und flexibel grundlegende IT-Ressourcen zur Verfügung stellt. Marktführer Amazon verdient sein Geld vor allem mit diesen Basis-Diensten und Microsoft sah sich gezwungen, das als PaaS gestartete Azure nachträglich um IaaS-Dienste zu erweitern. Thoran Rodrigues vergleicht auf TechRepublic die wichtigsten Player in diesem Markt.

    Die Kriterien für die Gegenüberstellung orientieren sich an den gängigsten Erwartungen der Anwender an Cloud-Computing. Dazu zählen die Reduktion von Kosten, (automatische) Skalierbarkeit, Flexibilität, Sicherheit, Verlässlichkeit und die einfache Migration von Workloads.

    Interessant für Vergleich großer IaaS-Provider

    Die Auswahl der Anbieter orientiert sich naturgemäß am US-amerikanischen Markt, so dass einige der aufgeführten Player bei uns nicht präsent und daher nicht von Interesse sind. Der Nutzen des Vergleichs ergibt sich daher vor allem aus der Bewertung der großen Provider wie Amazon, Google, Microsoft oder IBM. Die US-Perspektive relativiert auch den Wert der Preisübersicht, die sich nicht 1:1 auf Europa übertragen lässt.

    Schwächen beim Monitoring

    Der Autor verteilt den Vergleich auf 2 Tabellen, wobei die erste die Kriterien Kosten, Skalierbarkeit und Automation sowie Auswahl und Flexibilität berücksichtigt. Amazon schneidet hier durch die Bank gut ab, weil es zahlreiche Wahlmöglichkeiten bietet (Instanztypen, Skalierungsfunktionen, Zahl der unterstützten Betriebssysteme). Der Marktführer ist einer von nur 2 Anbietern, der beim Monitoring die beste Bewertung erhält. Die meisten schneiden hier nur mit einem poor ab.

    Magerere Sicherheitsfunktionen

    Einige Überraschung birgt die Tabelle, die IaaS-Anbieter unter den Aspekten Sicherheit, Verlässlichkeit und Migration vergleicht.

    Die Tabelle zu den sensiblen Themen Sicherheit, Verlässlichkeit und Migration stellt den Anbietern kein allzu gutes Zeugnis aus.

    Google, Microsoft und HP erhalten für das Kriterium Schutz die Bewertung poor. Gemeint ist hier die Möglichkeit, Server mittels Firewall und anderer Sicherheitsfunktionen vor Angriffen zu schützen. Gute Noten sind auch beim Support eher selten, für Amazon, Google und IBM setzt es hier ebenfalls ein poor.

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    Bild von Wolfgang Sommergut

    Wolfgang Sommergut hat lang­jährige Erfahrung als Fach­autor, Berater und Kon­ferenz­sprecher zu ver­schie­denen Themen der IT. Da­ne­ben war er als System­ad­mi­ni­stra­tor und Con­sultant tätig.
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