Cloud28+ startet Katalog mit Cloud-Anwendungen für Unternehmen


    Tags: ,

    Auf dem Openstack-Framework Helion von Hewlett Packard Enterprise (HPE) basiert der Cloud-Service-Katalog von Cloud28+. Er umfasst derzeit rund 680 Cloud-Dienste für Unter­nehmen und öffentliche Einrichtungen. Cloud28+ ist eine Community, in der sich Cloud-Service-Provider (CSP) zusammen­gefunden, um in Europa über eine zentrale Plattform ihre Dienste anzubieten.

    Interessenten können bei Cloud28+ online in einem Katalog nach passenden Cloud-Diensten Ausschau halten.Der Zugang zum Angebot von Cloud28+ steht nach kostenloser Registrierung für Nutzer offen. Nach Angaben der Betreiber haben sich seit dem Start der Plattform im Dezember 2015 bereits mehr als 1.000 Interessenten registriert. Zur Auswahl stehen Infrastructure-as-a-Service- und Software-as-a-Service-Angebote (IaaS, SaaS) sowie Platform-as-a-Service-Angebote (PaaS) aller Art.

    Von Virtual Machines bis High Performance Computing

    Die Palette reicht von Private Clouds über Virtual Machines und Storage-Diensten (block- und objektbasiert) bis zu Professional Services und HPC-Diensten (High Performance Computing). Hinzu kommen unter anderem Cloud-gestützte Entwicklungsressourcen, WAN-Optimierungsdienste, Office-Pakete oder schlichtweg virtualisierte Server.

    Schade, dass der Katalog, wie erwähnt, erst nach Hinterlegen von Kontaktdaten (E-Mail-Adresse) zugänglich ist. Das dürfte den einen oder anderen Interessenten abschrecken.

    Unter den Anbietern der Cloud-Anwendungen finden sich renommierte Namen wie Microsoft, BT und - natürlich - HPE selbst. Auch diverse mittelständische CSPs haben offenkundig "Feldversuche" mit Cloud28+ als Vermarktungsplattform gestartet. Dazu zählen beispielsweis Pironet NDH, eine Tochter des Münchner Systemhauses Cancom, die Akioma Software KG, myLoc Managed IT aus Düsseldorf und Grau Data.

    Vorteil: Vergleichbarkeit

    Als einen Vorteil von Cloud28+ führen seine "Schöpfer" an, dass sich dadurch Cloud-Service einfacher vergleich lassen, inklusive der Preisanangaben. Außerdem kann der Nutzer Vorgaben machen, etwa zu den gewünschten Rahmendaten von Virtual Machines (CPU, RAM, Storage et cetera), die er via Cloud beziehen möchte, oder zum Standort der Cloud-Rechenzentren.

    Zudem, so Cloud28+, hilft die Plattform Interessenten dabei, passende ISVs zu finden, die als Partner in Frage kommen. Und nicht zuletzt sollen auch die Anbieter von Cloud-Anwendungen von Cloud28+ profitieren, indem sie darüber neue Kunden erreichen.

    Apropos Anbieter: Die Cloud-Dienste von Providern wie T-Systems, IBM, Google, Amazon Web Services, SAP oder VMware sind auf Cloud28+ nicht zu finden. Diese Unternehmen vermarkten ihre Cloud-Angebote selbst oder über andere Kanäle.

    Keine Kommentare