Cloudbees und Jenkins: Continuous Delivery as a Service

    Logo von JenkinsCloudbees, die Firma hinter der Opensource-Software Jenkins, kündigte einen darauf beruhenden Cloud-Service an. Er dient der Automati­sierung bei Entwicklung und Deployment von Software. Die Private SaaS-Edition (PSE) ist ein Paket für Continuous Delivery as a Service in privaten Clouds mit AWS und OpenStack.

    Jenkins bildet den Kern des Softwarepakets. Die marktführende Opensource-Software steuert und automatisiert die Entwicklung von der Code-Generierung über den Build-Prozess, das Testing bis hin zum Deployment.

    Architektur der CloudBees Jenkins Platform

    Komponenten von PSE

    Das angereicherte Jenkins-Paket integriert folgende Techniken:

    • Das Setup-System ermöglicht eine automatisierte Installation in einer OpenStack-Umgebung oder auf dedizierten AWS-Instanzen.
    • Für die Provisionierung von Master und Agents für Jenkins wird Docker verwendet. Die Container-Technologie ist dabei gekapselt, so dass keine spezifischen Docker-Kenntnisse für das Deployment neuer Instanzen erforderlich sind.
    • Mesos sorgt für Skalierung der Umgebung, Fehlertoleranz und automatisches Failover.
    • Zusätzlich lassen sich automatische Datensicherungen über NFS/EBS konfigurieren, was im Fehlerfall eine nahtlose Übernahme auf einen anderen Master erlaubt.
    • Neue Projekte sollen durch die schnelle Provisionierung von Jenkins Mastern und Agents innerhalb von Minuten gestartet werden können.
    • Der Zugang zu Jenkins kann im Selbst­bedienungs­verfahren für alle Projektteams im Unternehmen erfolgen. Gemeinsame Nutzung von Rechen- und Jenkins-Ressourcen, einschließlich von Templates für schnelle Replizierung und von Ordnern sowie Autorisierungsdaten zwischen Clustern, um Verzögerungen und redundante Arbeiten beim Einsatz neuer Jenkins-Services zu vermeiden.
    • Eingebaute Analytik: Globale Darstellung der Leistung von Teams und der Jenkins-Infrastruktur im gesamten Unternehmen.

    Cloud-Technik für On-Demand Jenkins im Unternehmen

    Ziel der privaten Cloud-Lösung ist es, IT-Abteilungen, Entwicklern und DevOps-Teams mehr Flexibilität bei der Implementierung von Continuous Integration und Continous Delivery Prozessen zu geben. Sie richtet sich im Gegensatz zum bereits vorhandenen SaaS-Angebot an große Unternehmen.

    Die meisten von ihnen wollen die gesamte Umgebung aus eigener Hand haben, und dabei eine sehr genaue Kontrolle über die Konfiguration behalten. DevOps Teams profitieren dabei vom integriertem Load Blancing, automatischem Restore und Failover sowie einer zentrale Konsole für die Steuerung sämtlicher Komponenten und Prozesse.

    Verfügbarkeit und Preise

    Die Private SaaS-Edition von Jenkins ist ab sofort verfügbar. Der Preis richtet sich nach den Server Cores und beginnt bei 121.000 US-Dollar jährlich für 32 Kerne inklusive technischem Support und Software-Updates.

    Keine Kommentare