DeskCenter Management Suite 10.2 forciert Automatisierung

    Anfang Oktober 2015 auf der IT-Sicherheitsfachmesse it-sa zeigte DeskCenter Solutions die Version 10 seiner DeskCenter Management Suite. Jetzt hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Leipzig Ausgabe 10.2 der Lösung für das IT-Infrastruktur- und Lifecycle-Management vorgestellt. Der Schwerpunkt der Neuerungen liegt auf der weiteren Automatisierung des Client-Managements.

    DeskCenter Management Suite 10.2 - InfrastrukturEin Beispiel ist das Patch-Management bei Windows. Ein Wizard des Windows-Update-Integration-Tools von DeskCenter sorgt dafür, dass vor Beginn einer Installation alles Patches in das Master-Image integriert werden. Das soll die Zeit um zwei Drittel verkürzen, bis ein Windows-System aufgesetzt ist.

    Windows 10: Upgrade-Berechtigung prüfen

    Ergänzt wurden außerdem die Funktionen für Windows 10, unter anderem der integrierte Lizenz-Check. Dadurch wird vor dem Aufspielen der neuen Systemsoftware geprüft, ob ein Client-System upgrade-berechtigt ist. Dieses Feature ist vor allem für IT-Umgebungen hilfreich, in denen nicht durchgängig die Business-Versionen von Windows vorhanden sind.

    Patches aus der AppCloud

    Mit der AppCloud hat DeskCenter eine Sammlung vorkonfigurierter Pakete für Software-Installationen an Bord, etwa Adobe Reader und Java. Neu ist, dass sich diese Programme automatisch auf Clients installieren und aktualisieren lassen. Das verhindert Sicherheitslücken durch veraltete Software.

    Ebenfalls automatisch werden jetzt alle Systeme erfasst, die sich im Netzwerk anmelden. Das gilt für Mobilgeräte wie Tablets, Drucker, IP-Telefone, Netzwerksysteme, Server und Clients. Der Administrator kann nach dem IP-Scan entscheiden, welche Systeme er ins Asset-Management aufnehmen möchte.

    Weitere Neuerungen

    Version 10.2 der DeskCenter Management Suite bietet zudem folgende Neuerungen:

    • Inventarisierung virtualisierter Umgebungen: Die Unterstützung virtueller Server zählt nur zur Standardausstattung.
    • Auto-Update-Funktion der Suite: Der IT-Fachmann entscheidet allerdings selbst, ob er ein Update durchführen möchte.
    • Lizenzmanagement für Office 365: Einer Lizenz von Microsoft Office 365 lassen sich nun bis zu fünf Geräte korrekt zuordnen.

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