Desktop-Inventarisierung: Microsoft bringt AIS 2.0

    Nach rund einem Jahr Betatest gab Microsoft nun Asset Inventory Service (AIS) in der Version 2.0 frei. Es handelt sich um einen gehosteten Service zur Inventarisierung von Enterprise-Desktops und erfasst sowohl Hard- als auch Software. Die neue Version bringt besonders Verbesserungen bei der Management-Oberfläche und beim Reporting.

    Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die in Silverlight entwickelte Administrationsoberfläche, die in 11 Sprachen lokalisiert wurde. Neu hinzu kommt die Unterstützung für App-V, so dass nicht nur herkömmlich installierte Programme erfasst werden können, sondern auch Packages von virtualisierten Anwendungen. Die Fortschritte beim Reporting bestehen im wesentlichen darin, dass Hardware-Eigenschaften von PCs eingesehen werden können und Software nach Versionen zusammengefasst wird.

    Im Vergleich zu den Inventarisierungsfunktionen großer System-Management-Werkzeuge sind die Fähigkeiten von AIS relativ beschränkt, daran ändert auch die neue Version nichts grundlegend. So erstellt es etwa keine Nutzungsstatistiken für Software. Das Lizenz-Management ist auf Microsoft Volumenprogramme zugeschnitten und wurde in der Version 2.0 überarbeitet. AIS benötigt die Installation eines Agenten auf allen Rechnern, das Update auf Version 2.0 erfordert die Aktualisierung desselben.

    AIS ist weiterhin Bestandteil des Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) und damit Kunden mit einer Software Assurance vorbehalten. Nach Med-V 2.0 ist AIS 2.0 das nächste Update des Tools-Paket, als nächstes steht das Diagnostics and Recovery Toolset 7 auf der Agenda.

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