Diagnostics and Recovery Toolset 8: UEFI-Boot, WIM, Powershell

    Microsoft aktualisiert das Diagnostics and Recovery Toolset (DaRT, früher ERD Commander). Das Tool dient dem Troubleshooting von nicht mehr startfähigen PCs oder solchen, aus denen sich Benutzer durch Vergessen von Passwörtern ausgesperrt haben. Die Version 8 bringt eine Reihe von Neuerungen, darunter Support für Windows 8, die Integration von Powershell-Cmdlets oder das Erstellen von Notfalldatenträgern auf USB-Sticks.

    Eine gängige Praxis bei Pannen-PCs besteht darin, die vorhandene Installation durch ein Standard-Image zu ersetzen. Microsoft erhabt mit DaRT den Anspruch, dass es mit diesem Reparatur-Tool einen außer Gefecht gesetzten Windows-Rechner schneller in Gang bringen kann als durch eine Neuinstallation.

    Unterstützung für Windows 8

    Damit das Tool diese Aufgabe auch unter Windows 8 erfüllen kann, unterstützt es Technologien, die dort eine wesentliche Bedeutung haben. Dazu gehört der Support für UEFI-Boot sowie für GUID Partition Tables, dem UEFI-Nachfolger des Master Boot Record.

    Eine wesentliche Verbesserung besteht auch darin, dass der Wizard für die Erstellung von Images für Notfalldatenträger nun auf Powershell-Cmdlets basiert. Als Folge dessen lassen sich alle Schritte zur Erzeugung eines Abbilds nicht nur über die GUI, sondern auch über Scripts steuern.

    Erstellen bootfähiger USB-Datenträger

    Der Wizard ist nun zudem in der Lage, boot-fähige USB-Datenträger direkt zu erstellen, während in der Version 7 dafür noch ein eigenes Tool herangezogen werden musste. Als Format für Images unterstützt DaRT 8 neben ISO nun auch WIM-Archive, wie sie vom WAIK verwendet werden. Schließlich ist es jetzt auch in der Lage, auf einem Rechner sowohl Images für 32- als auch 64-Bit-Zielsysteme zu erstellen. Bisher war es notwendig, die beiden Ausführungen auf einer jeweils passenden Windows-Installation zu erzeugen.

    Auch DaRT 8 ist Teil des Microsoft Desktop Optimization Toolkit (MDOP) und damit nur für Kunden mit aktiver Software Assurance für den Client verfügbar. Die aktuelle Beta steht jedoch allen Interessenten für den Download von Microsoft Connect zur Verfügung.

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