Drucken: ThinPrint Hub für sicheres Drucken ohne VPN


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    Einen Ausblick auf das Jahr 2016 gibt ThinPrint. Das Unternehmen hat sich auf Software für das sichere Drucken, Cloud Printing, Drucklösungen für Thin Clients und das Druckmanagement spezialisiert. Im kommenden Jahr will ThinPrint sein Produktportfolio nun um Hardware erweitern: den ThinPrint Hub.

    ThinPrint HubDie Aufgabe des Systems: Es dient als zentrale Verteilstation für die Client-Software von ThinPrint. Die Box wird via LAN-Kabel in das Netzwerk eingebunden. Auf dem System ist ein ThinPrint-Client vorinstalliert, den die Arbeitsplatzrechner nutzen können.

    Kein Printserver mehr erforderlich

    Wird beispielsweise ein Hub in einer Außenstelle installiert, ist dort kein Windows-Printserver mehr erforderlich. Außerdem ist es dank des Hubs nicht notwendig, auf allen Client-Systemen die ThinPrint-Client-Software zu implementieren.

    Die Druckdaten werden über SSL-/TLS-Verbindungen vom Arbeitsplatzsystem zum ThinPrint Hub transferiert. Dadurch sind vor dem Zugriff Unbefugter sicher. Die Verschlüsselung erfolgt mit 128-Bit-Keys.

    In den Hub hat ThinPrint Funktionen integriert, die von der ThinPrint Engine her bekannt sind. Dazu zählt eine adaptive Komprimierung von Daten. Sie ist vor allem dann hilfreich, wenn keine Breitband-Netzwerkverbindungen verfügbar sind, etwa beim Drucken über Weitverkehrs­verbindungen (WAN). Das Datenvolumen lässt sich laut Hersteller mithilfe der Kompression um bis zu 98 Prozent reduzieren.

    Außerdem unterstützt der Hub das Streaming von Druckdaten und stellt eine Bandbreiten­kontrolle zur Verfügung. Sie sorgt dafür, dass die vorgegebene Bandbreite für Druck-Jobs nicht überschritten wird, auch dann nicht, wenn mehrere User gleichzeitig drucken.

    Herstellerneutrales System

    Beschränkungen, was die Hersteller oder Druckermodelle betrifft, gibt es laut ThinPrint beim ThinPrint Hub nicht. Das System unterstützt die gängigen Druckersysteme. Auch eine Limitierung auf eine bestimmte Zahl von Netzwerkdruckern ist nicht vorhanden. Administratoren können somit Drucksysteme nach Bedarf ins Netz einbinden.

    Der Hub ist zudem mit vier USB-Schnittstellen ausgestattet. Daran lassen sich Drucker anschließen, die kein Netzwerk-Interface haben, gleich ob eine RJ-45-Buchse oder ein Wireless-LAN-Modul. Diese Systeme werden auf diese Weise ebenfalls zu Netzwerkdruckern und können von mehreren Usern genutzt werden.

    Zugegeben: Heutzutage dürfen nicht allzu viele Drucker oder Multifunktions­systeme in Unternehmen im Einsatz sein, die keine Netzwerk­schnittstelle haben. Dennoch ist diese Funktion hilfreich, etwa wenn sich die Mitarbeiter in einem Büro oder einer kleinen Arbeitsgruppe einen kleineren Drucker teilen wollen.

    Noch keine Details zum Preis

    Wie viel der ThinPrint Hub kosten wird und weitere Details sind noch nicht bekannt. Diese Informationen werden wohl erst 2016 erhältlich sein.

    Neben dem Hub gibt es allerdings noch andere Optionen, um ThinPrint zu nutzen. So sind die Clients in etlichen Druckerversionen und in Thin-Client-Systeme integriert. Außerdem stehen kostenlose Versionen des Clients für Windows-Server und -Arbeitisplatz­rechner sowie für Mac OS X und Linux zur Verfügung.

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