Mit ThinPrint Windows-Drucker zentral verwalten

    Druckermanagement quasi auf Knopfdruck wollen die ThinPrint Management Services ermöglichen.Eine Lösung, mit der sich Windows-Druck­systeme zentral konfigu­rieren und verwalten lassen, hat ThinPrint mit den ThinPrint Management Services vorgestellt. Die Software basiert auf Windows PowerShell und ermöglicht es nach Angaben des Her­stellers, selbst Tausende von Druckern zu managen, inklusive der Treiber und aller Einstel­lungen.

    Die Basis von ThinPrint Management Services bilden die PowerShell beziehungsweise entsprechende Skripte. Beispiele sind hier in der Doku­menta­tion des Produkts aufgeführt. Dement­sprechend erfolgt das Aufsetzen und Management von Druckern und Print-Servern Skript-gesteuert. Dadurch lassen sich Routine­aufgaben schneller durchführen und Bedienungsfehler vermeiden, die bei einer manuellen Konfiguration auftreten können.

    Auch für IT-Dienstleister interessant

    Mit der neuen Drucker­management-Lösung spricht ThinPrint zwei Zielgruppen an. Zum einen Unternehmen, die ihre Druckerumgebung selbst verwalten wollen. In diesem Fall lohnt sich der Einsatz dann, wenn eine beträchtliche Zahl solcher Systeme im Einsatz ist, sprich zumindest mehrere Dutzende von Printern, Drucker­servern und Multifunktions­systemen.

    Zum anderen können IT-Dienstleister und Service Provider die ThinPrint Management Services nutzen, um ihren Kunden Managed Print Services zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall übernimmt der Dienstleister das Management der Drucker.

    Solche Services bieten mittlerweile fast alle Hersteller von Drucksystemen an, etwa Xerox, HP, Lexmark, Ricoh, Konica Minolta und Canon. Mit ThinPrint können auch für Service Provider solche Aufgaben übernehmen, die das nicht im Auftrag eines Herstellers tun wollen.

    Für Windows-Systeme

    ThinPrint Management Services eignen sich für die Verwaltung von Druck­umgebungen, in denen Windows-Systeme vorhanden sind. Macs oder Linux-Clients bleiben außen vor. Die zentrale Aufgabe des Management-Services ist laut Hersteller das Anlegen der erforderlichen Druckerobjekte auf Windows-Druckservern oder -Workstations, verbunden mit Standard-TCP/IP-Ports, LPR-Ports oder auch ThinPrint Ports. Gerade diese Tätigkeiten erfordern im "Handbetrieb" einen hohen Aufwand.

    Auf verschiedenen Servern lassen sich beliebig viele Skripte parallel starten. Auch das spart Zeit und beschleunigt das Aufsetzen oder Migrieren von Druckservern und das Anlegen neuer Druck­systeme. Zudem können mehrere Admini­stratoren gleichzeitig an verschiedenen Aufgaben arbeiten und so Arbeitsprozesse optimieren, die sich auf das Drucker­management beziehen.

    Technische Voraussetzungen

    Die Komponenten der ThinPrint Management ServicesDie ThinPrint Management Services setzen folgende Komponenten voraus (siehe hier die entsprechende Passage der Dokumentation): einen Tpms-Services auf einem Web-Server, dazu Tpms.Powershell auf den Administrations­rechnern (Windows 7 bis 10 oder Windows Server ab 2008 R2). Außerdem ist ein ThinPrint-Lizenzserver erforderlich, der auf einem System im Rechenzentrum installiert wird.

    Hinzu kommen Tpms-Agents auf den Drucker-Servern und den Windows-Workstations. Optional können zudem ThinPrint-Clients, eine Autoconnect-Funktionen für die automatische Anbindung an Drucker sowie ein Virtual Channel Gateway integriert werden. Dieses Gateway kommt beispiels­weise bei Remote Desktop Session Hosts (Terminal-Servern) oder virtuellen Desktops zum Zuge.

    Wer die technischen Tiefen der ThinPrint Management Services ergründen möchte, kann einen Blick in die Dokumentation der Lösung werfen.

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