Excel-Tabelle mit allen (deutschen) GPO-Einstellungen für Windows 10 1803, 30 neue Optionen

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    Teaser-Bild für GPOMicrosoft aktualisierte die Excel-Tabelle mit allen Ein­stellungen für die Gruppen­richtlinien, die jetzt auch die neuen Optionen für Windows 10 1803 umfasst. Letztere betref­fen unter anderem Application Guard, WUfB und Diagnose­daten. An bei gibt es die Tabelle mit den ins Deutsche über­setzten Einstel­lungen.

    Wenn man der nicht son­derlich gut gepflegten Tabelle glauben mag, dann kamen mit dem letzten Release von Windows 10 insgesamt 31 Einstellungen hinzu. Eine davon wurde indes mit RS4 (Redstone 4) ausgezeichnet, und jene zum Blockieren von Store Apps kam schon in der Version 1607 hinzu.

    Bandbreiten-Management für WUfB

    Die verbleibenden verteilen sich schwerpunkt­mäßig auf drei bis vier Bereiche. Der größte Block betrifft die Konfiguration der so genannten Übermittlungs­optimierung, einer Komponente von Windows Update für Business (WUfB). Die neuen Einstellungen erlauben vor allem ein besseres Bandbreiten-Management.

    Die neuen GPO-Einstellungen für Windows 10 1803

    Zu den Neuerungen von Windows 10 1803 gehört eine bessere Host-Integration des Browsers, der in der Sandbox von Application Guard läuft. Zwei Einstellungen reflektieren diesen Sachverhalt. Die eine erlaubt die Konfiguration des Downloads von Dateien auf das Host-OS, die andere die Nutzung der Hardware-Beschleunigung für das Rendering von Web-Seiten.

    Anpassung der GUI für Defender

    Ein weiterer größerer Block versammelt die Optionen, mit denen sich in der App Einstellungen bestimmte Abschnitte aus dem Bereich Sicherheit ausblenden lassen. Dazu zählen etwa die Abschnitte Kontoschutz, Gerätesicherheit oder Sicherer Start.

    Der Bereich, in dem sich der überwachte Ordnerzugriff konfigurieren lässt, kann nun ausgeblendet werden.

    Erwähnens­wert sind noch die 3 neuen Optionen, mit sich die Diagnose­daten anpassen lassen, welche an Microsoft gehen. Die eigentlichen Daten betrifft dabei nur eine Einstellung, mit der sich die Übertragung des Rechner­namens unterdrücken lässt. Die beiden anderen beziehen sich auf die Änderungs­benachrichtigung und die Ober­fläche zur Konfiguration des Features.

    Deutsche Übersetzung der Einstellungen

    Wie gewohnt, enthält die Excel-Tabelle die Namen der Einstellungen nur auf Englisch. Wer seine GPOs von einer lokali­sierten Windows-Umgebung aus verwaltet, muss immer erst rätseln, die die übersetzte Version wohl heißen mag, um sie im GPO-Editor zu finden.

    Ich habe daher ein PowerShell-Script über die ADML-Dateien laufen lassen, das die deutschen Bezeichnungen aus den Sprach­dateien entnimmt. Diese finden sich in meiner modifizierten Excel-Tabelle, aus der ich zudem einige Dubletten entfernt habe, neben den englischen Namen. Sie kann hier heruntergeladen werden.

    Die Originaldatei mit den ausschließlich englischen Bezeichnungen für die Einstellungen bietet Microsoft hier zum Download an.

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