Exchange 2013 erreicht Extended Support, keine CUs ab Q3 mehr

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    Logo für ExchangeIn Einklang mit Microsofts Software-Lebens­zyklus endete der Mainstream-Support für Exchange 2013 am 10. April. Für die verblei­benden fünf Jahre erhält das Messaging-System nur mehr Sicher­heits-Patches, das letzte kumu­lative Update (CU21) erscheint im Juni. Anwender sollten es bis September 2018 einspielen.

    Microsoft kündigte die generelle Verfügbarkeit von Exchange 2013 zwar schon am 3. Dezember 2012 an, aber die Mainstream-Phase für den Support lief erst in dieser Woche ab. Anders als beim Vorgänger erfolgte der Service nicht über so genannte Rollups, sondern mittels viertel­jährlicher kumulativer Updates (CU).

    Frist zum Einspielen von CU21

    Zuletzt erschien das CU20 im März, und wie alle diese Updates zuvor enthält es eine vollständige installierbare Version von Exchange 2013. Während Microsoft anfangs den Support für ein CU auf einen Zeitraum von 3 Monaten nach dem Erscheinen des nächsten kumulativen Updates beschränkte, änderte der Hersteller diese Politik nach dem CU2. Das Einspielen des aktuellen CU kann Microsoft demnach aber noch im Support-Fall verlangen.

    Beim letzten kumulativen Update (CU21), das im Juni erscheint, wird es aber wieder eine Frist geben, bis zu der die Anwender ihre Systeme aktualisieren müssen. Nach dem 19. September 2018 werden nämlich nur noch solche Installationen von Exchange 2013 Sicherheits-Updates erhalten, wenn sie auf dem Stand von CU21 sind.

    Microsofts Support-Lifecycle, der sich in zwei Phasen von mindestens 5 Jahren unterteilt.

    Microsoft schließt nicht aus, dass es während der Phase des Extended Support doch noch ein kumulatives Update veröffentlicht. Allerdings würde dieses dann nur die gesammelten Security-Patches enthalten, neue Features gibt es definitiv keine mehr.

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