Exchange 2016: Letztes CU (19) im Dezember, Ablösung für Hybrid-Management-Server

    Logo für ExchangeFür Exchange 2016 endet am 13. Oktober der Mainstream-Support. Während der er­weiterten Unter­stützung bis 2025 erhält es nur mehr Security-Patches. Das letzte kumu­lative Update (CU19) steht somit für das vierte Quartal an. Zudem kün­digte Micro­soft eine Ab­lösung der Server an, die mit einem Hybrid Key lizen­ziert wurden.

    Exchange Server kam offiziell am 1. Oktober 2015 auf den Markt und erreicht daher wie üblich nach fünf Jahren das Ende des Mainstream-Supports. Bis zum Ende dieser Phase erhält Exchange ein vierteljährliches Update, das nicht nur Fehler beseitigt, sondern immer wieder auch neue Funktionen bringt.

    CU19 im Dezember

    Mit dem Auslaufen des Mainstream-Supports veröffentlicht Microsoft daher auch das voraussichtlich letzte kumulative Update für diese Version. Es soll als CU19 im Dezember erscheinen. Anwender sollten es spätestens bis zum Support-Ende das vorherigen CU installieren, um weiterhin Security-Updates zu erhalten.

    Wenn CU18 planmäßig im September verfügbar ist, dann endet dessen Unterstützung standard­mäßig drei Monate nach dem Erscheinen von CU19, also im März 2021. Microsofts Blog-Post mit der Ankündigung von CU19 nennt aber den 15. Dezember als Datum, ab dem nur mehr CU19 Sicherheits-Updates erhalten soll.

    Ablösung von Hybrid-Management-Server

    Wenn Unternehmen sämtliche Postfächer nach Microsoft 365 migrieren, dann können sie Exchange 2016 in einer hybriden Konfiguration mit einer kostenlosen Lizenz als Management-Server nutzen. Diese Option existiert bei Exchange 2019 nicht mehr.

    Aus diesem Grund möchte Microsoft während des Extended Supports eine Lösung anbieten, um solche Management-Server außer Dienst zu stellen. Sie könnte in Form eines außerplanmäßigen CU ausgeliefert werden. Die vom Hersteller bevorzugte Variante besteht ohnehin in einer vollständigen Migration in die Cloud, so dass dieses Szenario damit abgedeckt werden dürfte.

    In der Zwischenzeit empfiehlt Microsoft, derartige Server mit Exchange 2016 beizubehalten, bis es die angekündigte Option zu ihrer Ablösung gibt. Wenn Organisationen jedoch Postfächer weiterhin on-prem betreiben möchten, dann sollten sie dem Hersteller zufolge ein baldiges Upgrade auf Exchange 2019 in Betracht ziehen.

    Keine Kommentare