File-Sharing: Nextcloud 10 mit erweitertem Monitoring

    Nextcloud 10 bietet unter anderem ein Server-Monitoring.Mit erwei­terten Sicherheits­funktionen und einem verbes­serten Monitoring wartet Nextcloud 10 auf. Die Software für den Aufbau von Private Clouds und unternehmens­internen File-Sharing-Plattformen unterstützt Admini­stratoren dadurch dabei, Geschäftsdaten besser zu schützen.

    Details zu den Neuerungen hat Nextcloud in diesem ausführlichen englisch­sprachigen Blog-Post zusammengefasst. Eine File Access Control in Verbindung mit einem automatischen File-Tagging ermöglicht es Systemverwaltern, den Zugriff auf Daten besser zu steuern.

    So können einzelnen Usern, Nutzergruppen und Anwendern in bestimmten Niederlassungen und geografischen Regionen separate Rechte zugewiesen werden. Außerdem lässt sich festlegen, was Nutzer mit Files tun dürfen, etwa sie an bestimmte E-Mail-Adressaten zu versenden oder in andere Formate zu konvertieren. Diese Policies sind somit ein Schutz gegen das illegale "Absaugen" von Informationen.

    Zwei-Faktor-Authentifizierung und Server-Monitoring

    Ebenfalls neu ist ein Plug-In, mit dem sich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung implementieren lässt. Dadurch lässt sich eine weitere Sicherheitsebene einziehen, die das klassische Log-in mittels Benutzername und Passwort ergänzt. Außerdem hat Nextcloud die SAML-2.0-Authentifzierung nach eigenen Angaben benutzerfreundlicher gestaltet. Das ist naturgemäß wichtig, um die Akzeptanz solcher Sicherheits­mechanismen zu erhöhen.

    Nextcloud 10 - die File Access ControlDas "Wohlergehen" der Server-Systeme, auf denen Nextcloud läuft, wird durch erweiterte Monitoring-Funktionen sichergestellt. Mittels einer Server-Information-App können Systemverwalter Werte abfragen wie den Status von Arbeitsspeicher und CPU, die Zahl der User, die Auslastung des Systems und die Größe der Datenbank.

    Offen für andere Management-Lösungen

    Umfassendere Managementfunktionen stehen über die Open-Source-Monitoring-Lösung Opens zur Verfügung. Zudem lässt sich laut Nextcloud das Konfigurationsmodul der Nextcloud-Software auf einfache Weise anpassen, sodass es mit Tools wie Nagios zusammenarbeitet. Wie das mit dem "einfach anpassen" in der Praxis aussieht, muss sich allerdings noch zeigen. Detaillierte Informationen über die Monitoring-Funktionen sind auf dieser Seite von Nextcloud zu finden.

    Ebenso wie bei ownCloud, aus dem sich Nextcloud als Spin-off entwickelt hat, steht neben einer kostenlosen Community-Version der Software auch kommerzielle Ausgabe zur Verfügung. Eine Tabelle mit den Features beider Versionen steht auf dieser Web-Seite bereit. Clients sind für Windows, Linux und macOS verfügbar, außerdem für mobile Systeme unter Android und iOS.

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