Fujitsu mit Virtualisierungspaketen von der Stange


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    Für kleine und mittelständische Unternehmen, die gewissermaßen Virtualisierungslösungen "aus der Box" haben möchten, bietet Fujitsu bereits seit einigen Monaten unter der Marketingbezeichnung "Make IT Dynamic" Pakete an. Sie bestehen aus Rack- und Blade-Serversystemen der Primergy-Reihe und Storage-Systeme der Eternus-Linie. Diese Reihe hat der Hersteller nun erweitert.

    Neu hinzugekommen sind sechs Bundles. Drei sind mit dem dem Primergy-BX-400-Blade-Server ausgestattet und zielen in der Linie auf Virtualisierungsaufgaben. Herzstück der anderen drei Pakete ist die neue "Efficient-Data-Protection-Appliance" Eternus CS800 S2. Wie die Bezeichnung "Data Protection" bereits andeutet, liegt der Schwerpunkt dieser Appliance im Bereich Datensicherung.

    Der Primergy BX 400 lässt sich mit bis zu acht Server-Blades der Reihe Primergy BX 92x bestücken. Die Systeme haben zwei CPU-Sockel für Intel-Xeon-Prozessoren. Das Gehäuse im Format 6 HE (Höheneinheiten) kann zudem mit Storage-Blades (bis zu 5 TByte pro Blade mit SATA-Platten) oder einem Blade mit einem Bandlaufwerk ausgestattet werden. Außerdem bietet Fujitsu noch "Connection Blades" an. Dies sind Switches für Gigabit-Ethernet, Fibre Channel und Infiniband. Für die Blades stehen insgesamt acht Slots zur Verfügung. Die Primergy-Pakete werden zusammen mit der Virtualisierungssoftware von VMware oder Microsoft (Hyper-V) vorkonfiguriert.

    Um das Ganze etwas transparenter zu machen, hier ein Blick auf eine Beispielkonfiguration eines Virtualisierungspakets, allerdings auf Basis des Primergy-RX300-S6-Servers: Der Server mit einem Xeon DP E5620, 16 GByte RAM, zwei SAS-Platten mit jeweils 146 GByte und einem Eternus-DX80-Storage-System kostet rund 17.000 Euro. Als Betriebssystem wird Windows Server 2008 R2 Datacenter mitgeliefert.

    Sonderlich preisgünstig ist ein solches Package somit nicht. Der Hauptvorteil besteht darin, dass der User alles aus einer Hand erhält, sprich sich kein System zusammenpuzzeln muss. Ebenfalls von Vorteil: nur ein Support-Ansprechpartner, nicht unterschiedliche Firmen.

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