Primergy MX130 S2: Fujitsu mit Server für Kleinunternehmen


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    Mit dem Primergy MX130 S2 hat Fujitsu einem modularen Server für Kleinfirmen und Bürogemeinschaften vorgestellt. Zielgruppe des "Micro-Server" sind nach Angaben des Herstellers Unternehmen, die File-, Web- und Printservices über ein einzelnes System bereitstellen möchten. Häufig sind in solchen Umgebungen "gewachsene" Strukturen mit mehreren Geräten anzutreffen, etwa File-Servern, die auf NAS-Systemen (Network-attached Storage) laufen oder sogar noch dedizierten Print-Servern.

    Damit auch weniger IT-affine Mitarbeiter den MX130 S2 verwalten können, hat Fujitsu die Administrations-Tools einfach gehalten. Der "ServerView Installation Manager " identifiziert automatisch die konfigurierbaren Serverkomponenten und stellt die erforderlichen Tools und Treiber automatisch bereit.

    Fujitsu Micro-Server Primergy MX130 S2Wem auch das zu "hoch" ist, kann das System von einem Fachhändler vorkonfigurieren lassen. Er muss es dann nur noch hochfahren. Das Management läuft über die ServerView Suite. Sie liefert Informationen über den Status des Servers und informiert den Administrator über Probleme.

    Zur Technik: Das System lässt sich mit diversen CPUs von AMD ausstatten: dem eher schwachbrüstigen Einkern-Modell Sempron sowie Prozessoren der Reihe Athlon II (zwei Rechenkerne) und Phenom II (Sechskern-CPU). Der Arbeitsspeicher ist zwischen 2 und 16 GByte (ECC-DDR3-RAM) groß.

    Der SATA-II-Controller auf dem Mainboard unterstützt bis zu sechs Festplatten und die RAID-Levels 0, 1 und 10. Allerdings lassen sich nur vier Harddisks im Format 3,5 Zoll mit bis zu 2 GByte Kapazität in das kompakte Gehäuse mit seine 340 x 383 x 98 Millimetern (H x B x T) integrieren. Dagegen ist Platz für sechs – kostspieligere – 2,5-Zoll-Platten vorhanden.

    Gegen Aufpreis gibt es integriertes Trusted Platform Module (TPM). Der Primergy MX130 S2 kostet in der Basiskonfiguration rund 530 Euro.

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