HeyWire und Colt mit hoch sicherem Messaging-Service

    Der Service Provider Colt und das US-Unternehmen HeyWire bieten Anwendern in Europa einen besonders sicheren mobilen Messaging-Service an. Er zielt auf Geschäftskunden, die kein Risiko eingehen möchten, dass Unbefugte unternehmens­interne Kurznachrichten abfangen. Dazu zählen vor allem Firmen aus dem Finanzsektor. Aber auch Unternehmen aus anderen Branchen mit ähnlichen Compliance- und Sicherheitsanforderungen kommen als Nutzer in Betracht.

    HeyWire Business Messenger - Jetzt auch in Europa über Colt verfügbarDas Herzstück der Lösung ist eine Text-App, die unter anderem die Vorgaben der MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive ) der Europäischen Union erfüllt. In dieser Direktive ist beispielsweise festgelegt, auf welchen Systemen und unter Einsatz welcher Sicherheitsmaßnahmen sensible Daten von Mitarbeitern von Finanzunternehmen gespeichert werden dürfen.

    Für Desktop und mobile Systeme

    HeyWire unterstützt das Versenden und Empfangen von Messages auf Desktop-Rechnern und mobilen Systemen. Die Informationen werden vor dem Versand mittels AES (Advanced Encryption Standard) und 256-Bit-Keys verschlüsselt. Auch die auf den Endgeräten gespeicherten Nachrichten und Antworten werden mit diesem Algorithmus verschlüsselt.

    Die Kommunikations­partner sehen bei Erhalt einer Nachricht "nur" die Festnetznummer des Senders, nicht dessen Mobilnummer. Das ist dann hilfreich, wenn ein Mitarbeiter beispielsweise mit Kunden kommuniziert. In diesem Fall erhält der Kunde die Telefonnummer des Büroanschlusses, unter der der Ansprechpartner im Normalfall erreichbar ist.

    Standard-Text-SMS

    Die Business-Version von HeyWire versendet Standard-SMS, benötigt also keine spezielle App auf einem Smartphone oder Tablet. Die Übermittlung der Nachrichten erfolgt entweder über einen unternehmens­internen Server oder über die Cloud von HeyWire. Der Messaging-Dienst wird als dort als gehosteter Service bereitgestellt. Die Frage ist natürlich, ob ein Unternehmen einem solchen Modell den Vorzug geben möchte oder nicht lieber sensible Informationen über hausinterne Server transferiert.

    Laut dieser Web-Seite von HeyWire ist die Business-Version derzeit für Mobilsysteme unter iOS und Android verfügbar. Zudem stehen Clients für Mac OS und für den Zugang via Web zur Verfügung.

    Einbindung in Mobile Device Management

    Laut Colt und HeyWire lässt sich der Messaging-Dienst in die gängigen Mobile-Device-Management-Lösungen (MDM) einbinden. Auf diese Weise lassen sich die Endgeräte und deren Konfiguration, inklusive HeyWire, zentral mittels einer MDM-Software verwalten, etwa von Microsoft, MobileIron oder anderen Anbietern.

    Der Business Messenger von HeyWire ist über das Netzwerk von Colt verfügbar, derzeit in Belgien, Deutschland, Frankeich, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Spanien.

    Preis

    In Sachen Kosten halten sich Colt und HeyWire bedeckt. Einen Anhaltspunkt geben die Preisangaben auf der US-Web-Seite von HeyWire. Die Professional-Version kommt demnach auf 50 US-Dollar pro Monat, inklusive 500 SMS monatlich.

    Für die Enterprise-Variante gibt es nur auf Anfrage Informationen zu den Kosten. Sie ist unter anderem für Teams mit mehr als zehn Usern ausgelegt und schließt 500 Message pro User und Monat mit ein.

    Keine Kommentare