Stratus bringt Einsteiger-Version der HA-Lösung Avance


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    Stratus ist für seine Hochverfügbarkeits-Lösungen bekannt, etwa die Stratus Uptime Appliance für VMware vCenter Server und seine ausfallsicheren ft-Server. Mit "Avance Foundation" bietet Stratus eine Einsteiger-Version für die softwaregestützte Hochverfügbarkeitslösung Stratus Avance. Zielgruppe sind nach Angaben des Anbieters kleine Firmen, etwa Anwaltskanzleien und Arztpraxen. Sie können mit Avance Foundation einen ausfallsicheren Server aufsetzen.

    Stratus Avance Foundation läuft unter anderem auf dem Miniserver der Reihe Terra des deutschen PC-Herstellers Wortmann sowie auf dem ParX-µServer von Tarox, ebenfalls einem deutschen Anbieter. Stratus Avance verbindet zwei Standard-x86-Server und hält die Datenbestände auf beiden Systemen synchron. Tritt bei einem System ein Hardware-Problem auf, etwa der Ausfall einer Festplatte, eines RAID-Controllers oder des Netzwerkadapters, übernimmt der zweite Rechner.

    Für Windows und zwei Linux-Versionen

    Stratus Avance: FunktionsweiseDer "Trick" bei Stratus Avance besteht darin, dass sich die High-Availability-Lösung auch von technischer weniger versierten Anwendern installieren und betreuen lässt. Das kommt Kleinunternehmen entgegen, in denen es häufig keinen speziellen IT-Administrator gibt. Dessen Rolle übernimmt entweder ein externes Systemhaus oder ein Mitarbeiter mit "gehobenen" EDV-Kenntnissen.

    Avance unterstützt die Betriebssysteme Windows Server 2003 und 2008 sowie auch das betagte Windows 2000 Advanced Server. Außerdem arbeitet die Software unter Red Hat Enterprise Linux und dessen Ableger Cent OS. Die Betriebssysteme werden in Virtual Machines ausgeführt. Auf diese Weise lassen sich mehrere Systemumgebungen vorhalten.

    Hochverfügbarkeit von 99,99 Prozent

    Die Verfügbarkeit der Lösung gibt Stratus mit 99,99 Prozent an. Die Einstiegsvariante Avance Foundation erzielt damit denselben Wert wie der große Bruder Avance. Die Einschränkung bei Foundation besteht in der Begrenzung auf eine CPU, zwei Virtual Machines und 8 GByte RAM. Die Standardausgabe ist für Server mit bis zu zwei CPUs, 16 VMs und 128 GByte Arbeitsspeicher ausgelegt.

    Avance Foundation ist ab Ende Februar 2012 zum Preis von 2.000 Euro netto über die Distributoren Wortmann und Tarox sowie als Bundle mit Hardware über Avnet Technology Solutions erhältlich.

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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