Omnistack von Simplivity mit Cisco UCS für Außenstellen

    Eine zentrale Systemverwaltung der IT-Umgebung von Außenstellen ermöglicht die Hyper-Convergence-Lösung Omnistack von Simplivity in Verbindung mit Ciscos Unified Computing System (UCS). Das System wird in Außen­stellen und Nieder­lassungen (Robo, Remote Office / Branch Office) installiert. Es stellt dort eine Art Mini-Rechenzentrum im Rack-Format zur Verfügung.

    Hyper-Convergence-System von Simplicity und UCS.Mit der Lösung spricht Simplivity Unternehmen an, die Server, Storage-Systeme und Netzwerk­komponenten vor Ort in Außenstellen benötigen. Ein Grund dafür ist, dass oft nicht alle Anwendungen zentral über ein Rechen­zentrum bereitgestellt werden können, weil keine Weitverkehrs­versbindungen mit der benötigten Bandbreite verfügbar sind.

    Datensicherungen lassen sich daher vor Ort in der Außenstelle erstellen und anschließend peu à peu in das Unternehmens­rechenzentrum übermitteln.

    Komponenten

    Ein zentraler Bestandteil der Kombination von Simplivity und Cisco ist die Omnistack-Virtuali­sierungs­plattform von Simplivity. Sie stellt Funktionen bereit wie das Speichern und Deduplizieren von Daten. Außerdem bietet Omnistack ein einheitliches Management der IT-Umgebung auf Basis von VMware vCenter.

    Der dritte Bestandteil sind Datensicherungs­funktionen, beispiels­weise für das Backup und Replizieren von Daten. Dabei kommt ebenfalls VMware zum Zuge. So lassen sich entsprechende Regeln (Policies) definieren, um Sicherungen von Daten zu erstellen.

    Accelerator-Karte entlastet Server

    Simplivity-Lösung - Management von Hosts mittels VMware vSphereUnterstützt wird Omnistack durch ein "Stück" Hardware, die Omnistack Accelerator Card. Sie sorgt dafür, dass die Daten schnell und mit geringen Latenzzeiten bearbeitet werden. Die Karte ist mit FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) und NVRAM (Non-Volatile Random-Access Memory) bestückt.

    Die PCIe-Karte übernimmt rechenintensive Aufgaben wie die Deduplizierung und Datenkomprimierung. Dadurch entlastet sie die Server-CPUs und erhöht den Datendurchsatz.

    Rechenleistung von Cisco

    Cisco steuert seine x86-Server-Systeme (Rack-mount) der Reihe UCS C240 bei. Für den Einsatz in Außenstellen ist das Modell mit einem Intel Xeon E5-2620v3 (6 Cores) oder einem E5-2640v3 (8 Cores) vorgehen. Die Storage-Kapazität beträgt 3 bis 6 TByte. Außerdem verfügt der Rack-Server über jeweils zwei 10-Gigabit- und 1-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Ein Überblick über das gesamte UCS-"Universum" ist auf dieser Web-Seite von Cisco zu finden.

    Laut Simplivity kostet die das Gespann aus Omnistack und UCS rund 45 Prozent weniger als andere hyperkonvergente Systeme.

    Keine Kommentare