IGEL Thin Client UD5 mit Windows Embedded 7 erhältlich

    Der deutsche Thin-Client-Hersteller IGEL Technology kündigte die nächste Generation seiner UD5-Geräte an. Neben einer leistungsfähigeren Hardware bietet der Hersteller nun neben der hauseigenen Linux-Variante und neben Windows Embedded Standard 2009 auch Windows Embedded Standard 7 als Betriebssystem. Es erschließt den schlanken Endgeräten die für sie wichtigen neuen Technologien RemoteFX und RDP 7.

    Die neuesten UD5-Modelle sind mit einem 1,3 GHz VIA Nano Prozessor, VX900-Chipsatz und DDR3-RAM ausgestattet. Der Hersteller verspricht damit eine 40 Prozent höhere Leistung als beim Vorgänger, der Stromverbrauch soll dagegen 25 Prozent geringer sein. IGEL positioniert die Geräte aufgrund ihrer umfangreichen Ausstattung mit Peripherieanschlüssen (6x USB, 2x seriell, 1x PS/2, optinaler Parallel-Port) und seines Multiprotokoll-Supports auch für Arbeitsplätze mit höheren Anforderungen.

    Advanced-Version mit Windows Embedded 7

    Die Verfügbarkeit von Windows Embedded Standard 7 in der Advanced-Version des UD5 bringt nun erstmals RemoteFX für die Geräte mit dem Microsoft-Betriebssystem, während die Linux-Ausführungen des Thin Clients dank einer IGEL-eigenen Implementierung bereits damit ausgestattet sind. Diese Erweiterung für RDP eignet sich in der aktuellen Version nur zur Nutzung in LANs, wo es besonders Multimedia-Anwendungen beschleunigen soll.

    Der Einstiegspreis für den UD5 mit Linux liegt bei 474 Euro, während die teuersten Geräte mit Advanced-Ausstattung inklusive Windows Embedded Standard 7 599 Euro kosten. Zum Lieferumfang gehört außerdem die IGEL Universal Management Suite zur Verwaltung der Geräte. Der Hersteller verlängert die Hardware-Garantie für die neue Modellreihe von 3 auf 5 Jahre.

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