HP bringt OneView-Plug-in für VMware vCenter

    HP hat ein Plug-in für seine Infrastruktur-Managementlösung OneView entwickelt, mit dem sich VMware-vSphere-Hosts und –Cluster verwalten lassen. Mit der Software sollen sich zudem Standard-Management-Aufgaben automatisch anstoßen und durchführen lassen.

    HP OneView - Dashboard auf Tablet-RechnerOneView wurde von HP im Herbst 2013 vorgestellt. Mit der Management-Software können Systemverwalter Server-Systeme von HP managen. HP will zudem auch das Management der hauseigenen Speichersysteme und Netzwerkkomponenten mittels der Software ermöglichen. Damit steht dann ein zentrales Tool – oder besser gesagt eine Konsole – zur Verfügung, mit der sich alle diese Komponenten zentral überwachen und steuern lassen.

    Das soll dank des Plug-ins auch mithilfe von vCenter machbar sein. Ein Einsatzgebiet ist das Aufsetzen von Clustern in vSphere. Mit OneView soll sich das schneller und weniger aufwändig bewerkstelligen lassen. Das gilt für Routine-Aufgaben wie das Einspielen neuer Firmware auf Servern, die Implementierung der Hypervisor und das Konfigurieren von Single-Sign-on. Das Ziel ist es, solche Prozesse möglichst zu automatisieren.

    Netzwerkverbindungen und Storage-Ressourcen prüfen

    Laut HP sind dazu derzeit bis zu 15 einzelne Schritte notwendig – nervig für Administratoren und vor allem eine fehlerträchtige Arbeit. HP zufolge lassen sich solche Aufgaben nun in fünf Schritten bewältigen. Am Ende steht ein Cluster zur Verfügung, auf dem sich umgehend Virtual Machines einrichten lassen.

    Zudem kann der IT-Fachmann mithilfe von OneView Abhängigkeiten zwischen einzelnen Komponenten erkennen. So ist es möglich, eine Verbindung durch physische und virtualisierte Ressourcen hindurch nachzuverfolgen und damit Fehlerquellen zu finden oder Bandbreiten-Engpässe aufzuspüren.

    Auch Speicherressourcen können mithilfe des Plug-ins überprüft werden. So lässt sich an der vCenter-Konsole feststellen, auf welche Data Stores und physische Volumes eine VM gemappt wurde. HP prüft derzeit, ob weitere Plug-ins oder Erweiterungen für OneView entwickelt werden sollen. Dabei will der Hersteller das Feedback von Anwendern, also Administratoren, berücksichtigen.

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