Check Point bringt Managed-Security-Dienste aus der Cloud

    Mit den Check Point ThreatCloud Security Services hat Check Point Software IT-Sicherheitsservices vorgestellt, die Netzwerk vor Angriffen schützen sollen. Nutzer des Angebots können unter anderem auf Unterstützung durch Experten der IT-Sicherheitsfirma zurückgreifen, wenn sie selbst nicht mit den Problemen fertig werden.

    Check Point greift auf die Security-Gateways des Anwenders zu und überwacht dort den Datenverkehr. Dabei nutzt der Hersteller seine ThreatCloud-Security-Infrastruktur. Sie ist nach Angaben des Hersteller das größte kollaborative Netzwerk zur Bekämpfung von Cybercrime-Angriffen.

    Check Point Software - Drei Versionen von Managed IT-Security-ServicesÄhnlich wie vergleichbare Ansätze von Symantec, Trend Micro, McAfee und anderen Anbietern nutzt Check Point dazu ein Netz von "Sensoren". Das sind User oder IT-Fachleute in Firmen und Organisationen sowie Privatleute, deren Rechner beziehungsweise IT-Sicherheitssysteme automatisch Informationen über erkannte Bedrohungen weiter melden, in diesem Fall an Check Point.

    Zwei Dienste

    Verfügbar sind zwei Dienste: der ThreatCloud Managed Security Service und ThreatCloud Incident Response. ThreatCloud Incident Response setzt auf "echte" Menschen, sprich Sicherheitsexperten. Sie helfen dann weiter, wenn ein Anwender einer Sicherheitsbedrohung nicht mehr Herr wird oder ihm schlichtweg die Expertise fehlt.

    Der ThreatCloud Managed Security Service überwacht Netzwerke und Sicherheits-Gateways.Die Ergebnisse werden in Fehlermeldungen und Informationen zur Behebung von Risiken "übersetzt". Der Service gibt zudem Empfehlungen, wie sich die Security-Regeln ("Policies") verbessern lassen.

    Auf Check-Point-Gateways fixiert

    Aus den Detailinformationen zu dem Angebot geht allerdings hervor, dass es sich nur auf Netze bezieht, in denen Sicherheits-Gateways von Check Point im Einsatz sind. Das schränkt den Nutzerkreis auf Check-Point-Kunden ein.

    Zur Wahl stehen drei Modelle (siehe Tabelle): Standard, Premium und Elite. Sie unterscheiden sich durch unterschiedliche Reaktionszeiten, die Art der Überwachung (durch Experten oder automatisch), das Management der Gateways (durch User oder Check Point) et cetera. Auch die Preise sind – natürlich – bei der Premium- und Elite-Variante höher.

    Apropos Preisgestaltung: Was die Kosten für die Services betrifft, hält sich Check Point bedeckt. Diese hingen vom jeweiligen Einzelfall ab, so das Unternehmen.

    Keine Kommentare