LANDesk bringt Einsteigerversion für Service Desk aus der Cloud


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    LANDesk folgt einem allgemeinen Trend im IT-Management und bietet seit geraumer Zeit seinen Service Desk als Cloud-Anwendung an. Unter der Bezeich­nung Fast Start kündigte er nun eine Version mit vorkonfigurierten Komponenten für die häufigsten Aktivitäten an, um Firmen den Einstieg in die SaaS-Version zu erleichtern.

    Im Vergleich zu anderen Disziplinen des IT Service Managements wie Patching, Software-Verteilung oder OS Deployment lässt sich beim Service Desk die Verlagerung in die Cloud relativ einfach vollziehen. Die Anwendung transferiert im Gegensatz zu anderen Aktivitäten ein geringes Datenvolumen und bedarf keiner Installation von Software auf den Clients. Zudem erfüllt der Service Desk von Fast Start eine weitere wesentliche Voraussetzung, indem er vollständig über ein Web-Frontend zu bedienen ist.

    Vorkonfigurierte Workflows für Incident Management

    LANDesk deckt mit Fast Start drei Aspekte ab: Vorkonfigurierte, ITIL-konforme Workflows für das Incident Management, Self Service für Endbenutzer und die Integration mit einer im Unternehmen installierten LANDesk Management Suite. Hinzu kommen Dashboards zur Auswertung der Aktivitäten und die Möglichkeit zur Mail-Benachrichtigung von Helpdesk-Mitarbeitern.

    Der Hersteller macht keine näheren Angaben zur Integration mit der On-Premise-Version seiner Management Suite. Wünschenswert wäre in jedem Fall ein Durchgriff auf das Inventory, so dass der Helpdesk bei der Bearbeitung von Trouble Tickets erkennen kann, wie ein bestimmter Arbeitsplatz ausgestattet ist.

    Schnellerer Start und geringere Kosten

    Als Vorteile von IT-Management als SaaS nennt LANDesk den normalerweise geringen Implementierungsaufwand sowie geringe Kosten. Der Hersteller veröffentlicht aktuell jedoch keine Preise auf seiner WebsiteHers.

    Mit dem Start seines Service Desk aus der Cloud reiht sich LANDesk in mehrere Ankündigungen anderer Hersteller aus der letzten Zeit ein. So stellte Microsoft erst kürzlich die neueste Version von Intune fertig und Matrix42 plant anlässlich der CeBIT den offiziellen Launch einer Cloud-Version von Empirum.

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