Lizenz-Management mit der DeskCenter Management Suite 10


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    Auf der Sicherheitsfachmesse it-sa in Nürnberg zeigt das Leipziger Software-Haus DeskCenter Solutions die DeskCenter Management Suite 10. Dieses Software-Paket kombiniert ein IT-Asset-Management mit der Verwaltung von Software und entsprechender Lizenzen. Damit lässt sich die "Lizenz-Compliance" sicherstellen, also die rechtskonforme Nutzung von Software-Versionen.

    DeskCenter Suite 10 - Management von Software-LizenzenEin Anwendungsfeld der Management Suite sind IT-Umgebungen mit einem hohen Anteil von Virtual Machines. Dort ist es bekanntlich besonders schwer, den Überblick über die eingesetzten Betriebssysteme und Anwendungen zu behalten. Die Management-Software von DeskCenter erstellt automatisch eine Inventarliste der vorhandenen Applikationen. Dazu ist es nicht notwendig, Agents auf den Endsystemen zu installieren.

    Module für Vielzahl von Aufgaben

    Erkennt die Suite Programme, die ohne Wissen oder Zustimmung der IT-Abteilung installiert wurden, kann sie DeskCenter auf Wunsch deinstallieren. Auch dieser Vorgang lässt sich automatisieren. Die Grundlage für das Scannen der Software-Bestände bildet ein Katalog, der laut DeskCenter mehr als 80.000 Software-Pakete von über 10.000 Unternehmen enthält.

    Die Suite ist modular aufgebaut. Der Nutzer kann somit einzelne Funktionen "hinzukaufen". Zu den Modulen zählen beispielsweise ein Patch-Management und eine Version für das Bereitstellen von Betriebssystemen und Anwendungen.

    Zudem können Anwender ein Systemmanagement und Mobile Device Management integrieren. Auf diese Weise ist es möglich, ein "Paket nach Maß" zu schnüren, das auf die speziellen Gegebenheiten in einem Unternehmen zugeschnitten ist.

    Lizenz-Compliance auch für Cloud Service Provider

    Die Gegenüberstellung der Lizenzierungsinformationen und der Resultate der Software-Inventarisierung stellt sicher, dass Unternehmen stets darüber im Bilde sind, welche und wie viele Lizenzen einer Applikation im Einsatz sind.

    Das gilt auch für kostenfreie Software. Dadurch kann die IT-Abteilung steuern, welche Programme für welchen Zweck eingesetzt werden und einen Wildwuchs des Software-Bestandes vermeiden.

    DeskCenter Suite 10 - Wizard für das Verwalten von LizenzenAnfang des Jahres stellte DeskCenter mit CloudPremiumLine24 eine vergleichbare Lösung für Cloud Service Provider vor. Sie bietet unter anderem ein Audit-sicheres Echtzeit-Reporting, bezogen auf die eingesetzten Software-Pakete, und erlaubt es, Lizenzen nach dem Pay-per-Use-Verfahren abzurechnen. Dies erfolgt in beiden Richtungen: gegenüber dem Nutzer von Cloud-Diensten und dem Software-Anbieter.

    Weitere Informationen

    Die Links zu Produktdatenblättern, Referenzen und dem Lizenzmodell der DeskCenter Suite 10 sind auf dieser Web-Seite zu finden. Voraussetzung für die Nutzung der Module ist die Implementierung des Basispakets.

    Es umfasst Funktionen  für die Hard- und Software­inventarisierung, das Active-Directory-Management sowie die Verwaltung der IT-Assets, Nutzer und Energie­einstellungen. Weitere Basisfunktionen sind das Reporting und der Datenexport in Formate wie XML, HTML und CSV.

    Details zum Preis gibt es von DeskCenter auf Anfrage. Bei der Vorgänger­version 9 lag der Preis pro Client-Rechner bei rund 13 Euro (Basispaket). Die Zusatzmodule schlugen mit bis zu circa 14 Euro pro Client zu Buche. In dieser Größenordnung dürften sich auch die Kosten bei der 10er Version der Software bewegen.

    1 Kommentar

    Bild von CyberJoe0815
    CyberJoe0815 sagt:
    27. Mai 2018 - 23:32

    DeskCenter Management Suite 10 und CPL24

    Wir haben da ein großes Problem. Wir haben die Software schon einige Jahre eingesetzt. War auch nicht so günstig, hat sich aber rentiert. In den letzten Jahren ist aber nichts mehr passiert. Wir haben Nachfragen gestellt auch im Bezug auf die Sicherheit. Da werden Inhalte und auch Scripts unverschlüsselt in der Datenbank und auf dem PC abgelegt. Wir haben in den Scripten sogar unsere Admin Kennworte gefunden. Der der Zugriff auf Benutzerdaten im Helpdesk lässt sich nicht auf Datenebene beschränken.

    Die Software scheint auch auf dem alten Delphi 7 zu basieren, ist auch nur 32 Bit. Hat da noch jemand Erfahrungen? Kann man so eine Software überhaupt noch einsetzen? Was gibt es für sichere Alternativen?

    Da bieten sie auch ein Produkt CPL24 an, angeblich für Rechenzentren. Das ist ja noch kritischer. Benutzt das jemand?

    Danke VG