LOGINventory7 verwaltet Lizenzen in virtualisierten Umgebungen

    LOGINventory7 - Die FunktionsweiseDie Münchner LOGIN GmbH hat Version 7 seiner Lösung LOGINventory7 vorgestellt. Die Software vereinfacht das Lizenzmanagement (Software Asset Management, SAM). Unterstützt werden physische und virtualisierte IT-Umgebungen.

    Nach Angaben des Herstellers erkennt LOGINventory7 bei Inventarisierungs­läufen, ob es sich um die Betriebssysteme von physischen oder virtuellen Maschinen handelt. Das ist wichtig, weil für beide unterschiedliche Lizenzbedingungen gelten können. Zudem verlinkt die Software Virtual Machines automatisch mit dem dazu gehörigen VM-Host.

    Neue Funktionen in Version 7

    Die Ausgabe 7 von LOGINventory unterstützt neben der klassischen Software-Inventarisierung jetzt auch ISO/IEC-19770-2-SWID-Tags. SWID steht für "Software Identification Tags". Dies sind XML-Dateien, mit denen sich Applikationen identifizieren lassen. Hinzugefügt hat LOGINventory außerdem den Support für mehrere Publishing-Verfahren. Dazu gehören MS Published Apps, MS App-V und Citrix XenApps.

    Solche Anwendungen werden mithilfe eines Remote Agent direkt vom LOGINventory7-Rechner aus identifiziert. Eine weitere Änderung betrifft Microsoft Exchange. Mit Version 7 werden Mailbox-Attribute erfasst und ausgewertet. Das gilt beispielsweise für die aktuelle und die maximale Größe eines Postfachs. Außerdem ermittelt die Software Server-Features und die dafür erforderlichen Client Access Licenses (CALs).

    "Seltene Gäste" werden erkannt

    Ebenfalls neu ist ein optional verfügbarer Windows-Agent für Endgeräte, die nur selten Bestanteil eines Unternehmensnetzes sind. Das sind beispielsweise Notebooks von Mitarbeitern, aber auch Server, die in der "entmilitarisierten Zone" (DMZ, Demilitarized Zone) platziert sind.

    Der Offline-Agent erfasst in vorgegebenen Zeitabständen die installierten Programme auf solchen Systemen und übermittelt die Daten an einen LOGINventory7 Server. Das erfolgt – natürlich – über verschlüsselte Verbindungen. Integriert wurde zudem die Erkennung der verschiedenen Editionen von Exchange Server 2016, inklusive der Service-Packs und der vom Administrator zugewiesenen Rollen. Auch die eingesetzten Versionen von Microsoft Visual Studio werden identifiziert.

    Hardware-Inventarisierung

    LOGINventory7 erfasst die Software und Hardware-Details von Rechnern.Neben Software ermittelt LOGINventory auch Details der verwendeten Hardware. Das sind beispielsweise die eingesetzten RAM-Module, RAID-Controller, Festplatten und Monitore.

    Ab Version 7 werden zusätzlich Massenspeicher entsprechend ihres Typs (SSD oder HDD) inventarisiert. Dasselbe gilt für BIOS-OEM-Lizenzschlüssel und die virtuellen Hosts bei VMs.

    Ein wichtiges Einsatzfeld von LOGINventory ist nach Angaben des Herstellers die Vorbereitung auf Lizenz-Audits. Dank der lückenlosen Erfassung aller Assets können Unternehmen solchen Prüfungen gelassen entgegen sehen. Verstöße gegen Lizenzierungs­vorgaben lassen sich mithilfe von LOGINventory weitgehend vermeiden.

    Preis

    Zum Abschluss noch ein Blick auf die Kosten. LOGINventory7 wird anhand der "Assets" berechnet, die mit der Software inventarisiert werden. Pro Asset fallen 6 Euro an. Für kleine IT-Umgebungen mit bis zu 20 Komponenten bietet LOGINventory eine kostenlose Ausgabe aus. Diese steht im Download-Bereich der Web-Seite des Anbieters zum Herunterladen bereit.

    Eine Tabelle, in der die Unterschiede zwischen v5, v6 und v7 von LOGINventory aufgeführt sind, steht auf dieser Web-Seite zur Verfügung.

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