Marktübersicht: Disaster Recovery für VMware vSphere


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    Virtualisierung ist nicht nur ein Mittel, um Server zu konsolidieren, sondern sie kann gleichzeitig auch das Management von IT-Infrastrukturen vereinfachen. Das gilt beispielsweise für das Disaster Recovery, weil sich virtuelle Maschinen auch auf anderer Hardware und weitgehend automatisiert wiederherstellen lassen. Die holländische Website UP2V vergleicht 3 DR-Lösungen für vSphere, darunter auch jene von VMware selbst.

    Disaster Recovery bezeichnet die Wiederherstellung einer IT-Infrastruktur nach einer Katastrophe, die Folge von Naturgewalten oder von menschlichem Handeln ist. Typischerweise erfolgt die Wiederinbetriebnahme an einem anderen Standort (Backup Site).

    Replikation der Daten zur Backup-Site

    In diesem Fall ist es wichtig, in dem Ersatz-Rechenzentrum möglichst aktuelle Daten und Systemkonfigurationen zu haben. Virtualisierte Infrastrukturen lassen sich zu diesem Zweck auf Basis von Storage-Systemen oder auf Hypervisor-Level replizieren. Der Abgleich nur über die Speichersysteme erfordert einen größeren Aufwand zur Wiederherstellung, weil die Zuordnung von VMs zu Hosts und ihr Start in der korrekten Reihenfolge manuell erfolgt.

    Eigene DR-Lösungen für vSphere sind dagegen in der Lage, eine Infrastruktur auf Grundlage von Run Books weitgehend automatisch zu restaurieren. Außerdem lassen sich solche Szenarien relativ einfach simulieren, um im Ernstfall keine böse Überraschung zu erleben.

    Cloud-Option für Recovery

    Ein Nebeneffekt der relativ unkomplizierten und vergleichsweise preiswerten Möglichkeit für das Disaster Recovery virtueller Infrastrukturen besteht darin, dass sich Rechenzentren von Cloud-Providern als Backup-Sites nutzen lassen. Gartner sagt dem Recovery as a Service (RaaS) ein großes Wachstum voraus, weil sich damit auch mittelständische Unternehmen ein DR leisten können.

    Marcel van den Berg vergleicht auf UP2V Site Recovery Manager 5 von VMware, Zerto Virtual Replication 1.0 und VirtualSharp ReliableDR 2.6. Die detaillierte Gegenüberstellung der Funktionen berücksichtigt unter anderem die Möglich­keiten der Replikation, Security, des Managements und der Wiederherstellung.

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