baramundi Management Suite unterstützt Apple DEP und Windows 10

    Der Augsburger Software-Hersteller baramundi Software AG hat eine neue Ausgabe seiner Mobile-Device-Management-Lösung (MDM) baramundi Management Suite herausgebracht. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt, dass die Suite jetzt das Apple Device Enrollment Program (DEP) und Microsofts kommendes Betriebssystem Windows 10 unterstützt.

    baramundi Management Suite - Apple Device Enrollment Program In Unternehmen, deren Mitarbeiter iPhones und iPads nutzen, werden solche Mobilsysteme jetzt direkt bei der Inbetriebnahme von der baramundi Management Suite erfasst und in die MDM-Infrastruktur eingebunden. Dieses Enrollment kann laut baramundi parallel für mehrere Smartphones oder Tablets von Apple durchgeführt werden.

    Enrollment und "Un-Enrollment" von Mobilsystemen

    Das ist vor allem für Unternehmen wichtig, in denen viele solcher Apple-Systeme im Einsatz sind. Für deren IT-Abteilung bedeutet das Automatisieren von Enrollment-Prozeduren eine deutliche Entlastung. Mithilfe von DEP und baramundis MDM-Lösung können Administratoren umgekehrt verhindern, dass firmeneigene Mobilsysteme der Verwaltung durch das MDM-System und DEP entzogen werden.

    Die feste Einbindung in firmenweite Security- und Compliance-Regelwerke wiederum verhindert, dass Unternehmensdaten auf Mobilgeräten in falsche Hände geraten. Das kann durch den Diebstahl solcher Systeme passieren, aber auch durch das Unterlaufen solcher Security Policies durch Mitarbeiter. Die Voraussetzung für die Nutzung des Programms ist eine Registrierung bei Apple und der Kauf von iOS-Systemen bei einem für DEP autorisierten Händler.

    Sich für Windows 10 rüsten

    Die Client-Management-Lösung von baramundi unterstützt außerdem die Technical Preview von Windows 10. Administratoren und CIOs können dadurch bereits jetzt prüfen, wie sich Endgeräte unter Windows 10 in das Mobile-Device- und Client-Management einbinden lassen. Das gilt für Standardfunktionen wie etwa das Verteilen von Software, das Patch Management und das Inventarisieren von Windows-10-Clients.

    baramundi Management Suite - Client-ManagementMit der aktuellen Version 10158 der Vorab-Ausgabe von Windows 10, die am 30. Juni 2015 erschien, können IT-Fachleute solche Tests auf einer fundierten Basis durchführen. Denn an dieser Windows-10-Version wird deutlich, dass sich Microsoft bereits auf den Feinschliff des Betriebssystems konzentriert, das Ende Juli auf den Markt kommen soll.

    Weitere neue Funktionen

    baramundi hat an der Management Suite außerdem folgende Optimierungen vorgenommen:

    Benutzeroberfläche: Ab sofort lassen sich Clients und Jobs per Drag and Drop gruppieren.

    Lokale Zeitzonen: IT-Administratoren sehen jetzt, in welcher Zeitzone ein Client-System angesiedelt ist. Dadurch lassen sich Wartungsarbeiten einfacher auf Zeitfenster legen, in denen solche Systeme nicht benutzt werden, etwa außerhalb der Arbeitszeiten in den Abendstunden.

    Kombination mehrerer Jobschritte für mobile Geräte und Mac OS X: Bislang konnten mit der baramundi Management Suite mehrere einzelne Aufgaben für Windows-Clients in einem Job kombiniert werden. Jetzt ist das auch bei mobilen Systemen und Mac-OS-X-Rechnern möglich. Ein Beispiel: Apps lassen sich mit einem Job auf unterschiedliche System-Plattformen verteilen.

    Lizenz-Compliance prüfen: Über eine Schnittstelle können die Programme von amando an die baramundi Management Suite angebunden werden. Das Software-Haus aus Lindau stellt Lösungen für das Lizenzmanagement bereit. Dazu zählen e:SAM für die Online-Lizenzverwaltung und die Miss Marple Enterprise Edition für das IT-Asset-, Lizenz- und Vertragsmanagement. Dadurch haben IT-Administratoren die Möglichkeit, das Management von Endgeräten, Software und Softwarelizenzen zu kombinieren.

    Keine Kommentare