Microsoft gibt Windows 10 1511 für Current Branch for Business frei

    Die 4 Phasen des In-Place-Upgrades.Das erste Feature-Upgrade von Windows 10, erschienen im November 2015 als Version 1511, rückt nun in den Verteilerring Current Branch for Business auf. Abhängig von der gewählten Methode zur Verteilung von Updates steht es nun zur automatischen Installation auf Firmen-PCs an.

    Neue Versionen von Windows 10 gelangen bekanntlich in mehreren Phasen zu den Anwendern: Vor der Freigabe für den produktiven Einsatz sind sie als Insider Previews verfügbar, um möglichst frühe (Kompatibilitäts-)Tests zuzulassen. Anschließend erfolgt die Veröffentlichung für Consumer im Verteilerring Current Branch. Zirka vier Monate danach erklärt Microsoft ein Release für firmentauglich und es rückt in den Current Branch for Business auf.

    Neue ISO mit einem kumulativen Update

    Rund 5 Monate nach dem Erscheinen von Windows 10 1511 erreicht dieses Feature-Upgrade nun diesen Business-Status. Für Anwender, die erst auf Windows 10 umsteigen möchten, erscheint dieses Release in Form eigener Installations­medien. Im Vergleich zu den ursprünglichen ISO-Dateien vom November 2015 enthalten diese nun auch das kumulative Update KB3140768) vom März dieses Jahres.

    Durch die Aktivierung von "Updates zurückstellen" wechselt der Computer in den Current Branch for Business.

    Bei vorhandenen Installationen von Windows 10 mit dem Release vom Juli 2015 (1507) spielt Windows Update ab nun die Version 1511 ein, wenn man in der App Einstellungen Upgrades zurückstellen aktiviert hat. Mit dieser Option wechselt ein PC in den Verteilerring Current Branch for Business.

    Aufschub mit WUfB und WSUS

    Verwaltet man Upgrades für Windows 10 über die Gruppen­richtlinie Upgrades und Updates zurückstellen, dann kann man dort einen zusätzlichen Aufschub von bis zu 8 Monaten festlegen. Im Fall von Windows 10 1511 gewinnt man mit Windows Update for Business (WUfB) somit noch Zeit bis Ende des Jahres.

    Upgrades lassen sich im Current Branche for Business bis zu acht Monate zurückstellen.

    Setzt man hingegen WSUS ein, dann kann man die Installation von Release 1511 so lange zurückhalten, bis jene Version, die unter dem Codenamen Redstone für Juli 2016 angekündigt ist, zum Current Branch for Business avanciert. Dann endet nämlich der Support für Windows 10 1507.

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