Microsoft öffnet verlängerten Support für Windows 7 auch für kleinere Firmen

    Windows Update IconIm Januar 2020 läuft der erweiterte Support für Windows 7 ab, so dass es dann dafür keine Security-Updates mehr gibt. Für Unter­nehmen, die den Um­stieg auf Windows 10 nicht recht­zeitig schaffen, kün­digte Microsoft die Extended Security Updates an. Sie stehen nun auch für Kunden ohne Volumen­lizenzen offen.

    Über das Programm Extended Security Updates (ESU) können Anwender noch bis Januar 2023 kritische Updates für Windows 7 beziehen. Dabei handelt es sich jedoch um einen kosten­pflichtigen Service, den Firmen eigens buchen müssen.

    Der Preis dafür steigt von Jahr zu Jahr und hängt zudem von der Edition des Betriebs­systems ab, die ein Unternehmen nutzt. So kostet ESU für Windows 7 Enterprise im ersten Jahr 25 USD pro PC, für die Pro Edition werden dagegen 50 USD fällig. Im letzten Jahr liegen die Kosten dann bei 100 respektive 200 Dollar.

    Die Preise für den verlängerten Support von Windows 7 steigen von Jahr zu Jahr.

    Bei der Ankündigung dieses Programms im Februar sah es Microsoft nur für Kunden vor, die das Betriebs­system über eine Volumen­lizenz bezogen haben. Diese Einschränkung entfällt nun, so alle Anwender ab dem 1. Dezember ESU für ihre PCs erwerben können.

    Eine weitere Möglichkeit, Windows 7 nach dem Ende des erweiterten Supports weiternutzen zu können, bietet Microsoft mit dem gestern offiziell freigegebenen Windows Virtual Desktop. Diese Cloud-basierten Terminal­dienste unterstützen auch virtuelle Desktops mit Windows 7, wobei Kunden dort ESU ohne Aufpreis erhalten.

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