Skype unterstützt Gruppen-Videotelefonate auf Mobiltelefonen


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    Um eine neue Funktion erweitert Microsoft seinen Instant-Messaging-Service Skype. Der Anlass ist, dass Skype seit zehn Jahren kostenlose Videotelefonate anbietet. Jetzt können auch mehrere Nutzer über Mobiltelefone gleichzeitig auf diesem Weg miteinander kommunizieren.

    Einige (wenige) Details dazu erläutert Gurdip Singh Pall, der für Skype und Skype for Business zuständige Vice President von Microsoft, in einem Blog-Beitrag. Demnach können sich Skype-User vorab für die Nutzung der Gruppentelefonie-Funktion anmelden. Wann die finale Version zur Verfügung stehen wird, ist noch unklar.

    Bis zu 25 Gesprächspartner gleichzeitig

    Gruppenvideotelefonate auf Mobilgeräten sind bald auch bei der kostenlosen Version von Skype möglich.Unterstützt werden folgende Plattformen beziehungsweise Systeme: Android, die iOS-Systeme iPhone und iPad sowie Windows 10 Mobile. Auf Desktop-Rechnern sind Gruppentelefonate bereits seit mehreren Jahren möglich. Allerdings waren sie bislang der Business-Version von Skype vorbehalten. Jetzt kommen auch Nutzer der kostenlosen Version des Dienstes in den Genuss dieser Funktion.

    Bei Skype können bis zu 25 Nutzer parallel an einem Gruppen-Videocall teilnehmen. Bei Google Hangout sind es bis zu 10 User. Dagegen halten sich andere Services wie Apples Facetime und der Facebook Messenger in diesem Punkt noch zurück. Vermutlich werden sie abwarten, inwieweit der Service von Skype für mobile Plattformen von den Usern angenommen wird.

    Gruppen-Funktion bereits seit 2010

    Skype führt Gruppen-Videotelefonate bereits 2010 ein. Nach einer kostenfreien Testphase wurde der Dienst 2011 zu einem kostenpflichtigen Angebot. Skype for Business kostet in Deutschland ab 1,70 Euro monatlich pro User.

    Microsoft Skype for Business ist eng mit Office 365 verknüpft.Unterstützt werden Online-Meetings, Chats, Audio- und Videoanrufe mit bis 250 Teilnehmern. Damit eignet sich diese Skype-Version nicht nur für die hausinterne Kommunikation, sondern auch für den Informationsaustausch mit Kunden, Partnerunternehmen und Zulieferern. Das kann auch in größerem Rahmen erfolgen.

    Business-Version Hand in Hand mit Outlook

    Im Unterschied zur kostenlosen Ausgabe ist die Business-Version eng mit Outlook verknüpft. So können Nutzer sehen, welche ihrer Kontakte in Outlook gerade online sind. Zudem lassen sich aus Office-Anwendungen wie Word und Powerpoint heraus Konversationen starten.

    Ein weiteres "Business-Feature" ist der Einsatz von Authenti­fizierungs- und Verschlüsselungsverfahren, außerdem von Tools für die Verwaltung von User-Accounts. Diese Funktionen sind bei einem Messaging-Service unverzichtbar, der in Unternehmen zum Zuge kommt.

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
    // Kontakt: E-Mail, XING //

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