Logic Instrument mit "hartem" Android-Tablet für 250 Euro


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    Es sind ja nicht nur die so genannten "Wissensarbeiter" im Büro, die Mobilgeräte wie Tablets sinnvoll einsetzen können. Solche Systeme eignen sich ebenso gut für den Einsatz "draußen", also auf Baustellen, bei Veranstaltungen, in Lagerhallen oder bei Reparaturarbeiten vor Ort bei einem Kunden. Für diese Einsatzfelder bietet Logic Instrument spezielle "ruggedized" Tablets an.

    Logic Instrument - Fieldbook G1Das jüngste Produkt ist das Fieldbook G1. Dieses "Semi-rugged"-Tablet läuft unter Android 4.1 (Jelly Bean) und hat ein 8 Zoll großes IPS-Display mit 1024 x 768 Pixeln. IPS-Bildschirme (In-Plane Switching) haben im Vergleich zu preisgünstigeren TN-Displays (Twisted Nematic) kräftigere Farben und eine geringe Blickwinkel-Abhängigkeit. Beide Faktoren sind vor allem beim Einsatz draußen (Sonneneinstrahlung) wichtig. Zudem hat der Hersteller eine spezielle Hintergrundbeleuchtung integriert, welche die Lesbarkeit weiter verbessert.

    Semi-rugged heißt IP 54

    Das Tablet übersteht Stürze bis aus einer Höhe von 75 Zentimetern. Zudem erfüllt es die Vorgaben der Schutzart IP 54 (International Protection). Das heißt, das System ist gegen Staub und "allseitiges Spritzwasser", so die etwas sperrige Bezeichnung, geschützt. Für den Einsatz bei Dauerregen taugt das G1 somit nicht.

    Weitere technische Details: Das Tablet ist 11 mm dick und 568 Gramm schwer. Der Akku hat eine Kapazität von 6000 mAh. Das reicht laut Hersteller für einen Arbeitstag aus.

    Der Dual-Core-Prozessor Cortex A5 8225Q mit 1,2 GHz Taktfrequenz basiert auf einem Design von ARM. Laut der Pressemitteilung handelt es sich um ein Quadcore-Modell, gemäß Produktunterlagen von Logic Instrument vom Januar 2014 um einen Zweikernprozessor. Ein aktuelles Datenblatt des Fieldbook G1, das Klärung bringen könnte, stand leider noch nicht zur Verfügung, als dieser Beitrag entstand.

    Mit WLAN, 3G-Mobilfunk und Bluetooth

    Neben 1 GByte RAM sind 4 GByte Flash-Speicher vorhanden, die sich mithilfe von Micro-SD-Karten erweitern lassen. Ebenfalls integriert sind zwei Kameras (vorne, Rückseite), GPS, Wireless LAN, 3G-Mobilfunk und Bluetooth 3.0.

    An einigen dieser Daten wird deutlich, warum Logic Instrument das Fieldbook G1 laut Liste für nur 250 Euro anbieten kann: Im Vergleich zum deutlich besser ausgestatteten und kostspieligeren Modell E1 kommen kein 4G-Mobilfunk und nicht die aktuelle Bluetooth-Version 4.0 zum Einsatz. Zudem fällt das Display kleiner aus und das E1 verfügt über Zusatzfunktionen wie einen NFC/RFID-Chip. Den Nutzwert des G1 dürften diese Faktoren jedoch kaum schmälern.

    Weniger schön ist jedoch, dass beim G1 mit Android 4.1 eine nicht mehr ganz taufrische Betriebssystem-Version zum Zuge kommt. Schön wäre gewesen, wenn Logic Instrument dem Fieldbook G1 wie dem E1 Android 4.2.2 spendiert hätte. Zum Vergleich: Die aktuelle Android-Version ("Kitkat") ist 4.4.3. Sie kam Anfang Juni 2014 heraus.

    Ebenso wie andere Android-Systeme kann auch das Fieldbook G1 über Googley Play Store Anwendungen "nachladen".

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