Absolute Manage 6.1 erfasst Windows-, Android- und Apple-Geräte


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    Absolute Software hat seine Mobile-Device-Management-Software Absolute Manage erweitert. Version 6.1 registriert automatisch mobile Geräte im Unternehmensnetz. Dies können Systeme unter Windows sein, aber auch Smartphones und Tablet-Rechner unter den Betriebssystemen Android und Apple iOS.

    Teil der Registrierung ist, dass die Software jedem Nutzer eines mobilen Systems eine Vereinbarung vorlegt, der dieser zustimmen muss. Sie räumt unter anderem der IT-Abteilung das Recht ein, auf das System zuzugreifen, um Firmeninformationen darauf zu schützen, etwa durch Fernlöschen oder das Fernsperren eines Geräts.

    Absolute ManageIn Version 6.1 von Absolute Manage 6.1 wurde zudem das Management mobiler Anwendungen verbessert. So lassen sich Apps automatisch installieren oder deinstallieren, je nachdem, welcher User-Gruppe der Besitzer des Systems angehört oder welchen Status ein Gerät hat. Bestimmte Systemmanagement-Funktionen, etwa das Verhängen einer Roaming-Sperre, lassen sich nun automatisieren.

    Unterstützte Systeme

    Mit Absolute Manage 6.1 lassen sich Endgeräte unter Windows Phone 7, Android ab Version 2.2 sowie iOS ab 4.0 verwalten. Als Management-Plattform kommen Server unter Windows Server 2003 oder 2008 sowie MacOS 10.5 und höher in Frage. Außerdem ist .NET 2.0 erforderlich. Auf den Admin-Konsolen muss mindestens Windows XP SP2 oder MacOX 10.5 installiert sein.

    Neben Anwendungen (Apps) kann der Admin mit der Mobile-Device-Management-Lösung (MDM) Patches und Konfigurationseinstellungen auf den Endgeräten verwalten. So lassen sich VPNs einrichten, die Kameras der Systeme deaktivieren oder Nutzerprofile überspielen. Mithilfe von Regelwerken wird festgelegt, wann ein User auf welche Anwendungen und Dokumente im Unternehmensnetz Zugriff hat.

    Gerätedaten abfragen

    Hilfreich ist eine Funktion, die alle relevanten Gerätedaten abfragt und in einer Datenbank speichert. Dazu gehören die Seriennummern, die installierte Software und die MAC-Adresse. Auf diese Weise lässt sich eine Inventarliste der mobilen Systeme im Unternehmen erstellen, inklusive der privaten Geräte, die Mitarbeiter für geschäftliche Zwecke nutzen.

    Speziell solche halb-privaten Systeme werden immer mehr zu einem Problemfall für Systemverwalter. Wer kein adäquate Management-Software einsetzt, verliert schnell den Überblick über die Geräte, die im Unternehmen im Einsatz sind. Hinzu kommt, dass nur ein MDM sicherstellen kann, dass die Systeme zumindest elementare Sicherheitsanforderungen erfüllen.

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    Bild von Bernd Reder

    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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